Basel Mehr Patienten behandelt

Der Abschluss von Großprojekten prägte das vergangene Geschäftsjahr des Basler Universitätskrankenhauses. Foto: Juri Weiss Foto: Die Oberbadische

Das Universitätsspital Basel (USB) hat das Jahr 2017 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Der Nettoumsatz konnte gesteigert werden. Dagegen verringerte sich der Gewinn deutlich.

Basel (sda). Der Nettoumsatz des USB stieg im vergangenen Jahr um 1,3 Prozent auf 1,088 Milliarden Franken. Hingegen musste beim Jahresgewinn ein Rückgang hingenommen werden, wie dem gestern veröffentlichten Jahresbericht zu entnehmen ist. Der konsolidierte Gewinn reduzierte sich von 13 Millionen auf 4,1 Millionen Franken. Finanziell sei das Jahr „durchwachsen“ gewesen, heißt es in einer Medienmitteilung. Immerhin sei es im sechsten Jahr als selbständiges Unternehmen gelungen, erneut einen positiven Rechnungsabschluss vorzulegen.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank um rund 15 auf 57 Millionen Franken. Ende des Jahres beschäftigte das Unternehmen 7219 Mitarbeiter, 318 mehr als im Vorjahr. Das vergangene Jahr war geprägt vom Abschluss von Großprojekten, heißt es weiter. Fertiggestellt wurde der Operationstrakt Ost als größtes Bauwerk, das das Unternehmen seit der Verselbständigung in Betrieb genommen hat. Zudem konnte die Reproduktionsmedizin und Gynäkologische Endokrinologie neue Räumlichkeiten beziehen.

Bereits früher im Jahr wurde mitgeteilt, dass die Fallzahlen im stationären Bereich um 2,7 Prozent zugenommen haben. Insgesamt wurden in der Klinik 37 891 Personen stationär behandelt. Im ambulanten Bereich schwächte sich das Wachstum von fast zehn auf 2,7 Prozent ab. Im laufenden Jahr soll die Organisation der künftigen Spitalgruppe bestehend aus dem USB und dem Kantonsspital Baselland weitergeführt werden. Auch will das USB die bereits eingeleiteten Optimierungsarbeiten fortsetzen, heißt es im Jahresbericht.

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