Basel Widerstand gegen Stehplätze in S-Bahnen

Ob mehr Stehplätze entstehen, wird geprüft. Foto: Fraune Foto: Die Oberbadische

Basel (mcf). Als „Schildbürgerstreich“ bezeichnet die IG öffentlicher Verkehr (IGöV) aus Basel die Überlegungen, die Sitzplätze in der Regio-S-Bahn zu reduzieren und mehr Stehplätze zur Verfügung zu stellen. Die Interessengemeinschaft spricht hier von einem „Qualitätsabbau statt Kapazitätsausbau“. Sie fordert die Kantone als Besteller der Nahverkehrsdienstleistung auf, für eine nachhaltige Lösung der Kapazitätsprobleme durch beschleunigte Einführung eines Viertelstunden-Taktes zu sorgen, heißt es in einer Medienmitteilung.

Mit der Reduzierung der Sitzplätze in den S-Bahnen würden Kunden gezwungen, das Kapazitätsproblem der Bahn selber zu beheben. Statt des nötigen Kapazitätsausbaus werde die Qualität des Angebots reduziert. Diese Maßnahme sei keine nachhaltige Lösung, da sie der steigenden Nachfrage nicht Rechnung trägt. Wie berichtet, sind derzeit auf der S1 zwischen Basel und Frick/Lenzburg zwei umgebaute Testzüge im Einsatz. Die Flirt-Züge verfügen über vier Varianten von neuen Stehplatzzonen.

Die Interessengemeinschaft fasst hingegen eine Kapazitätserhöhung durch die umgehende Einführung des Viertelstundentaktes ins Auge.

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