Basel (sda). An heißen Sommertagen erhalten einige Tiere wie Nashörner oder Javaneraffen im Zoo Basel ein Eis. Tierpfleger frieren dazu Gemüse- oder Fruchtstücke in Becher oder Eimer ein.

Das Eis für die Nashörner mit Karotten, Bananen und roten Rüben wird an einem Ast im Gehege aufgehängt. Die Tiere seien dann einige Stunden mit Schlecken beschäftigt.

Auch wenn die Zootiere das Eis sehr gerne mögen, sei es nicht nötig, schreibt der Zoo gestern in einer Mitteilung. Jede Tierart habe eigene Strategien, um Hitze zu überstehen. So nehmen Nashörner und Javaneraffen im Sommer gerne ein kühles Bad. Andere Tiere suchen sich ein schattiges und luftiges Plätzchen. Schweine suhlen sich zudem, Kamele schwitzen viel und Bisons legen sich eine „Kurzhaarfrisur“ zu.

Spezielle Kühltechniken gibt es auch bei Vögeln: Pelikane hecheln und lassen ihren mit vielen Blutgefäßen versehenen Kehlsack flattern. Störche koten sich laut Mitteilung auf die Beine, was ihnen ein wenig Kühlung verschaffen soll.