Basel Zugang erleichtern

Die Oberbadische
Novartis engagiert sich auch sozial. Foto: Michael Werndorff

Basel (awp). Der Pharmariese Novartis will zukünftig mehr Patienten aus ärmeren Ländern den Zugang zu Medikamenten erleichtern. Daneben will das Unternehmen auch andere ESG-Bereiche fördern, also Themen rund um Klima, Soziales und Unternehmensführung, wie etwa die Klimaneutralität bis 2030.

Konkret will Novartis bis ins Jahr 2025 die Zahl der Patienten aus Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen um 200 Prozent steigern. Dies teilte das Unternehmen dieser Tage im Rahmen des ESG-Investorentags mit. Zudem wolle Novartis seine Programme zur Behandlung von Krankheiten wie Malaria, die Sichelzellkrankheit, die Chagas-Krankheit und Lepra fördern, die vor allem in ärmeren Ländern noch häufig auftreten. Der Anteil dieser Patienten soll bis 2025 um 50 Prozent wachsen.

Zukünftige Führungskräfte unterstützen

In Zusammenarbeit mit dem Thurgood Marshall College Fund will Novartis bis zu 1200 dunkelhäutige und afroamerikanische Studenten in den Bereichen Gesundheit, Wissenschaft, Technologie und Wirtschaft unterstützen.

Neben sozialen Bemühungen ist Novartis auch bestrebt, das Klima zu schützen. Bis heute reduzierte das Unternehmen seine CO2-Emissionen gegenüber 2016 um 28 Prozent. Somit sei man auf gutem Weg, bis 2030 die angestrebte Klimaneutralität zu erreichen. Bis 2040 soll die gesamte Wertschöpfungskette des Pharmaunternehmens das Netto-Null-Ziel erreichen.

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