Binzen Auf LED umstellen

Christoph Schennen
LEDs werden schrittweise eingesetzt. Foto: Jennifer Ningel

In die jüngste Gemeinderatssitzung in Binzen war diesmal auch ein kleines lichttechnisches Seminar integriert. Werkhofleiter Werner Sturm präsentierte unterschiedliche Lampensysteme, die in Binzen zum Einsatz kommen.

Von Christoph Schennen

Binzen. „In Binzen sind an vielen Stellen Kompaktleuchtstofflampen mit 32 Watt montiert“, sagte Sturm. Gehen diese kaputt, werden sie gegen 13-Watt-LED Leuchtmittel ersetzt. Die Lichtausbeute der LEDs ist genauso hoch wie die der Leuchtstofflampen, erklärte der Werkhofleiter. Im Neubaugebiet Lochacker 1 und 2 sind 26 Kompaktleuchtstofflampen montiert. Diese werden durch zehn-Watt-LEDs ersetzt, erläuterte Sturm weiter.

Die Gemeinde Binzen will ihre gesamte Beleuchtung sukzessive auf LED-Beleuchtung umstellen. Dabei werden in der Lichttechnik unter anderem die Farbtemperaturen „kaltweiß“ und „warmweiß“ (2500 bis 3300 Kelvin (K)) unterschieden, wobei die Farbtemperatur 3000 K laut Sturm nicht überschritten werden sollte. Denn dann steigt nämlich der Blauanteil in der Lichtquelle. Dieses blaue Licht führe zu schlechtem Schlaf bei Menschen und tagaktiven Tieren und erhöhe die Anziehungskraft auf Insekten. Dies habe negative Auswirkungen auf das Insektensterben.

Darüber hinaus nutzt die Gemeinde von den zwei Fassungen der Straßenlampen nur eine. Nachdem das niemandem aufgefallen war, hat die Verwaltung jede Straßenlaterne nur mit einer statt mit zwei Leuchtstoffröhren ausgestattet. Durch diese Umstellung auf energieeffizientere Straßenbeleuchtung spart die Gemeinde 17 Euro pro Lampe und Jahr, teilte Bürgermeister Andreas Schneucker mit. „Das ergibt eine Einsparung von 3400 Euro pro Jahr“, erklärte der Binzener Bürgermeister .

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