Binzen Bald Displays statt Tafeln

Für die Grundschule Vorderes Kandertal sind moderne Displays im Gespräch. Foto: ag

Ein Display für jedes Klassenzimmer, das nicht nur als Tafel oder Board, sondern auch für Konferenzen taugt: Diese Ausstattung schwebt dem Gemeindeverwaltungsverband Vorderes Kandertal (GVV) für seine Grundschule vor.

Von Alexandra Günzschel

Vorderes Kandertal. In der jüngsten Sitzung der Verbandsversammlung wurden die diesbezüglichen Pläne vorgestellt. Fritz Trefzger, EDV-Sachbearbeiter im GVV, Johannes Krey von der Firma Euro Sound Medien- und Veranstaltungstechnik aus Maulburg, sowie Ricardo Andreano, Sachgebiet Bauwesen, führten die Versammlung in das Thema ein. Die Möglichkeiten, welche die neue Technik bietet, präsentierte Matthias Ostermeier von der Firma Newline Interactive. Passenderweise tat er dies virtuell über eines der Displays.

Der Vorteil der Geräte: Von jedem der vier Schulstandorte aus kann auf die Inhalte zugegriffen werden. Lehrer können Arbeitsblätter in das System spielen. Auch Computer lassen sich offenbar problemlos anschließen. Und eine Unterstützung per Ferndiagnose ist möglich, sollte in der Anfangsphase noch Bedarf an Beratung bestehen.

Schulleiter Reiner Kaiser wies darauf hin, dass zunächst ein Medienplan für die Grundschule Vorderes Kandertal entwickelt wurde. Ein Schwerpunkt dabei sei die schulinterne Fortbildung der Lehrer in Sachen Digitalisierung. „Wir legen los, sobald die Technik steht“, erklärte Kaiser.

Daniela Meier, stellvertretende GVV-Verbandsvorsitzende, wies darauf hin, dass es besser sei, gleich zukunftsfähige Geräte anzuschaffen.

Dass viele Lehrkräfte kurz vor der Rente stehen und technisch eher weniger versiert sind, finden die Experten nicht so problematisch. „Das ist Learning by doing“ und sieht nur kompliziert aus“, meinten sie.

Freilich sind die Displays noch Gegenstand der Haushaltsberatungen. Hierfür wird nun eine Kostenschätzung vorbereitet. Es wird mit Zuschüssen gerechnet.

Die Verbandsmitglieder stellten Rückfragen im Hinblick auf die Sicherheit und den Datenschutz. Sie erfuhren, dass es sich um eine verschlüsselte Verbindung handelt und Aufnahmen, etwa für Rollenspiele, den Klassenraum nicht verlassen würden. Entschärfen konnten die Technikexperten auch die Sorge, die Oberfläche der Displays könnte durch nicht ganz saubere Kinderhände schnell verschmutzen. Abgesehen davon, dass Fingerabdrücke auf dem matten Display nicht so sehr auffallen würden, sei auch die Reinigung unproblematisch, hieß es. Für 350 Euro im Jahr seien die Geräte zudem gegen Beschädigungen und auch Vandalismus versichert.

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