Binzen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt

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Der erste Baum ist gepflanzt. Darüber freuen sich Binzener Schüler mit ihren Lehrerinnen sowie Gemeinderäte mit Bürgermeister Andreas Schneucker (Dritter von rechts). Gleichzeitung überreicht Karsten Pabst (Zweiter von rechts) an Armin Wikmann (Sechster von rechts) einen den Scheck über 5000 Euro. Foto: Rolf Rhein

Binzen (rhro). Eine bunte Truppe hatte sich am Samstagnachmittag zusammengefunden zur Baumpflanzaktion, die im Rahmen der „Baumkarten“-Initiative der Firma „Hieber“ in Zusammenarbeit mit dem Verein „Streuobst-Klassenzimmer“, dem Landratsamt Lörrach und dem Landschaftserhaltungsverband des Landkreises Lörrach auf dem Gelände des „Lerngartens“ der Gemeinde Binzen stattfand.

Binzener Schüler mit ihren Lehrerinnen freuten sich zusammen mit Gemeinderäten sowie Bürgermeister Andreas Schneucker über die Aufwertung ihres „grünen Klassenzimmers“ durch die Pflanzung je eines Mirabellen-, Quitten-, Birn- und Zwetschgenbaums – also Obstbäumen, die in unserer Region beheimatet sind.

Weitere Pflanzungen sind geplant

Leiter der Aktion war Armin Wikmann, begeisterter Naturgärtner und Vorsitzender des Vereins Streuobst-Klassenzimmer. Wie er erzählte, sollen noch im laufenden Jahr weitere 50 Obstbäume in sieben Gemeinden der Region gepflanzt werden.

Finanzielle Unterstützung erhalten die Initiatoren dabei von Hieber. Aktuell sichtbar wurde diese Unterstützung mit der Überreichung eines Schecks in Höhe von 5000 Euro, den Armin Wikmann aus den Händen des Geschäftsführenden Gesellschafters, Karsten Pabst, entgegennahm.

Wie Pabst erklärte, sei es für Hieber ein großes Anliegen, zur Erhaltung der heimischen Artenvielfalt einen nachhaltigen Beitrag zu leisten. Zur Umsetzung dieses Anliegens hat man bei Hieber eine originelle Idee entwickelt: „Die Baumkarte“. Die Kunden können an den Kassen der Hieber-Märkte eine solche Baumkarte bekommen. Bei jedem Einkauf gibt es einen Stempel. Ist die Karte voll, wird ein „gewisser Betrag“, wie Pabst es ausdrückte, dem Aktionskonto gutgeschrieben. Das so generierte Geld, kommt in die Aktions-Kasse. Diese wird von der unteren Naturschutzbehörde des Landratsamts Lörrach verwaltet. Derzeit sind die Aktionen hauptsächlich der Neuanpflanzung und damit Erhaltung der heimischen Obstsorten gewidmet. In einiger Zeit könne es dann etwas anderes sein, meinte Karsten Pabst. Was das dann ist, werde sich zeigen.

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