Binzen Binzen bekommt eine neue Homepage

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Hier entsteht die Eröffnungsbilanz: Rathaus Binzen Foto: B. Ehrlich

Binzen (bea). Der Gemeinderat Binzen hat in seiner letzten Sitzung in diesem Jahr den Haushalt einstimmig verabschiedet. Im Nachgang zur Haushaltsdebatte Anfang Dezember haben sich dort noch kleine Veränderungen ergeben. So wurde die bei den Beratungen von Ratsmitglied Frank Krumm angeregte Neugestaltung der Homepage als Ziel für das kommende Jahr festgehalten. Die dafür vorgesehenen rund 13 500 Euro werden zwar nicht explizit im Haushaltsplan aufgeführt. Sie stehen aber gemäß einer Vereinbarung der Verbandsversammlung des GVV der Gemeinde zusätzlich zur Verfügung. Diese Vorgehensweise sei offiziell vom Gemeinderat beschlossen und in einem Vermerk festgehalten worden, erklärte Bürgermeister Andreas Schneucker auf Nachfrage. Mit der Aufgabe, ein passendes Unternehmen für die Gestaltung der Homepage zu finden, habe er eine Studentin beauftragt, die derzeit im Rahmen ihres Studiums an der Hochschule in Kehl ein Praktikum im Rathaus absolviert, führte er aus.

Auch eine weitere gute Nachricht konnten Bürgermeister Schneucker und Rechnungsamtsleiterin Melanie Dittmar bei der Gemeinderatssitzung verkünden: Demnach kann die Gemeinde laut der Novembersteuerschätzung mit zusätzlichen Steuereinnahmen in fünfstelliger Höhe rechnen. Seinem Vorschlag, diesen Betrag erst einmal als Reserve zu betrachten, schloss sich der Gemeinderat einmütig an.

Der Haushaltsplan 2022 geht von einem satten Minus in Höhe von 820 000 Euro aus. Geschuldet ist diese Summe den gestiegenen Umlagen an den Landkreis Lörrach.

Hohe Umlagen, hohe Investitionen

Bei den Investitionen setzt die Gemeinde im Vorderen Kandertal auf die Schaffung von Wohnraum. Dabei will man im kommenden Jahr ein gutes Stück vorankommen. Die Erschließung des Baugebiets „Kandergrund“ macht denn auch wie angekündigt mit 880 000 den größten Posten bei den Investitionen aus, dicht gefolgt vom Gebäudeerwerb mit 600 000 Euro. Einer Nachfrage aus der vergangenen Ratssitzung folgend, hatten Schneucker und Dittmat eine vorläufige Vermögensaufstellung der Gemeinde erstellt. Die gemeindeeigenen Gebäude machen dabei den größten Teil aus. Diese ist ein wesentlicher Teil der Eröffnungsbilanz, die im kommenden Jahr nun endlich fertiggestellt werden soll.

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