Binzen Film, Tanz und Outdooraktivitäten

Binzen - Einmal im Jahr zieht der Arbeitskreis „ak-jugend-binzen“ Bilanz. Beim Pressegespräch gestern im Beisein von Bürgermeister Andreas Schneucker wurde deutlich, dass sich über die Jahre viele der Angebote für die Jugend etabliert haben.

Engagieren kann sich jeder für den „ak-jugend-binzen“, und viele tun das auch seit Jahren. Es braucht nur eine Idee, und den Willen, diese auch umzusetzen. Darüber hinaus gibt es ein festes Organisationsteam, das als Ansprechpartner fungiert, beim dem aber auch sonst die Fäden zusammenlaufen.

Derzeit gehören dem Orga-Kreis Christine Braun, Oliver Baumert, Christian Rützel und neu Ilka Bühler an. Aus Zeitgründen ausgeschieden ist jüngst Claudia Hummitzsch, die federführend für das Binzen Dance Camp verantwortlich zeichnete, eines der Aushängeschilder der Arbeit des „ak-jugend-binzen“. „Neue Leute bringen auch neue Ideen“, meinte Schneucker. Hin und wieder ein personeller Wechsel müsse gar nicht schlecht sein, sagte er.

So sieht man es auch bei dem ehrenamtlichen Arbeitskreis, der sich nicht zuletzt für die eigenen Kinder im Jugendalter engagiert. Gerade für Jugendliche sollten mehr Angebote vor Ort geschaffen werden. Das war das Ziel, als sich der „ak-jugend-binzen“ vor mehr als fünf Jahren gründete.

Rückblick

Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Regelmäßig finden mittlerweile Filmabende statt, die von den Jugendlichen selbst organisiert werden. Das „Binzen Dance Camp“ jedes Jahr in den Herbstferien zieht auch Teilnehmer aus den Nachbargemeinden an. Andreas Dörr hat mit seinen spannenden Geländespielen guten Zulauf. Und sogar bei den Arbeitseinsätzen für ihr Dorf und die Umwelt – bei der Böschungspflege, der Bachputzete oder der Sanierung des Rebhüslis – packen die Jugendlichen offenbar gerne mit an. Zum Jahresausklang gab es dann noch ein Adventsbacken.

Möglich wurden die vielen Angebote auch durch das Stiftungskapital von Marianne und Winfried Heer, das Jahr für Jahr 3700 Euro an Zinsen abwirft. Stiftungszweck ist die Förderung der Jugend und Kultur in der Gemeinde Binzen.

Vergangenes Jahr wurden rund 3000 Euro für die Veranstaltungen benötigt. „Wir haben den Etat bisher noch nie ausgeschöpft“, sagt Braun stolz. Und so gibt es auch für dieses Jahr wieder einen Puffer. Das liegt auch daran, dass viele der Aktionen ganz bewusst nicht kostenlos angeboten werden. Dann würden sie auch nicht richtig wertgeschätzt, ist Schneucker überzeugt. Kostendeckend müssen die Angebote aber nicht unbedingt sein, obgleich dies mit dem Dance Camp schon einmal gelungen ist.

Ausblick

Das Programm 2019, es ist bereits angelaufen, besteht im Wesentlichen aus den bewährten Angeboten. Neu gibt es jetzt Nähkurse. Ob im Herbst eine Dorfrallye stattfinden kann, steht derzeit noch nicht fest.

Schon weit gediehen sind die Vorstellungen des Jugend-Arbeitskreises im Hinblick auf die gewünschten Freizeiteinrichtungen beim neuen Sportplatzareal. Man hat sich schlau gemacht und will nun einen Pumptrack, ein Multifunktionsfeld, etwa für Basketball, sowie terrassierte Sitzgelegenheiten erstellen lassen mit Freiflächen für Vorführungen, etwa von Breakdance. Losgehen kann es möglicherweise schon bald, sofern der aktuelle Haushalt genehmigt wird: 150 000 Euro und die Fläche hinterm Sportlerheim stehen dann für diese Pläne bereit.

 Kontakt: info@ak-jugend-binzen.de

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