Binzen In einer Woche ist Richtfest

Binzen - Der Gemeinderat Binzen hat in seiner jüngsten Sitzung sieben weitere Aufträge für das „Sportareal West“ vergeben. Sowohl die Sportanlage als auch das Vereinsheim mit Gaststätte machen große Fortschritte. Und auch bei den Kosten gab es positive Nachrichten.

So konnten nach derzeitigem Stand gegenüber der Kostenberechnung 286 000 Euro eingespart werden. Ein Großteil davon beim Bau der Sportplätze, für die schon gut 95 Prozent der Gewerke vergeben sind. Die Kostenberechnung geht hier von einer Gesamtsumme von 3,6 Millionen Euro aus.

Aber auch beim Hochbau, dem Vereinsheim mit Gaststätte, sind bereits fast 90 Prozent der Gewerke vergeben. Hier konnten gegenüber der Kostenberechnung von insgesamt 2,27 Millionen Euro nach aktuellem Stand immerhin 14 000 Euro eingespart werden.

Das Sportareal West nimmt somit zunehmend Gestalt an. Das Richtfest für das Vereinsheim wurde für Freitag, 22. Februar, angekündigt. Im Jahr 2020 folgen dann als letzter Schritt noch die Ausgleichsmaßnahmen an der Kander.

Die Sportanlage

Über die beiden jüngsten Arbeitsvergaben für den Neubau der Sportanlage informierte Planer Kurt Sänger vom Büro Rapp den Gemeinderat. Ausgeschrieben wurden die Restarbeiten für den Naturrasenplatz, um die sich nun zum Angebotspreis von 203 700 Euro die Firma Gotec kümmert. Das Angebot liegt rund zehn Prozent unter der Kostenberechnung.

Vergeben wurden außerdem die Bepflanzungs- und Aussaatarbeiten an die Weiler Firma Garten- und Landschaftsbau Thorsten Stücklin (Angebotspreis: 144 340 Euro). Dass das Angebot rund 100 000 Euro günstiger ausfiel als gedacht, wurde mit einem geänderten Auftrag, einer erfreulich günstigen Pflanzenlieferung, aber auch der räumlichen Nähe des Anbieters begründet

Das Vereinsheim

Zu den fünf Auftragsvergaben, die den Hochbau betreffen, gab Architekt Oliver Baumert Auskunft. So konnte die Küchentechnik für 181 700 Euro an die Firma Schafferer vergeben werden. Es war das einzige Angebot, das aber trotzdem rund 3700 Euro unter der Kostenberechnung liegt.

Die Fassadenarbeiten (Firma Göring) werden mit 57 295 Euro rund 3850 Euro teurer als gedacht. Hier gab es drei Angebote. Rund 4000 Euro teurer als berechnet, wird auch die Holzfassade. Dieser Auftrag ging für 38 930 Euro an die Firma Wiedmer.

Aufgrund einer Auftragsänderung deutlich günstiger werden die Innentüren. Die Firma Brendlin hat dafür 45 830 Euro veranschlagt, berechnet waren 54 264 Euro.

Ähnlich erfreulich sah es bei den Schlosserarbeiten aus, die für 43 435 Euro an die Firma SGI gingen. Berechnet waren hierfür 54 264 Euro.

Zum Schluss brachte Gemeinderat Walter Huber noch das Thema Einbruchsicherung aufs Tapet. Auch Baumert hielt einen Einbruchsschutz samt Alarmanlage für das Vereinsheim für unumgänglich, wie er erklärte.

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