Binzen Politikerbesuch im Working-Space

Christoph Schennen
Im Reforum (v. l.): Bernd Martin, Daniel Tastl (Wirtschaftsregion Südwest), Katja Köppel (reforum), Alexander Maas (Wirtschaftsregion Südwest), Friedrich Resin, Josha Frey und Ulrike Fröhlich. Auf dem Stuhl Andreas Schwarz. Foto: Christoph Schennen

Das “reforum“ in Binzen war am Donnerstag für den baden-württembergischen Grünen-Fraktionsvorsitzenden Andreas Schwarz eine Station seiner kleinen Tour durch den Landkreis Lörrach.

Von Christoph Schennen

Binzen . Mit dabei bei der Tour waren Ulrike Fröhlich (Kreisvorstand Lörrach), der Landtagsabgordnete Josha Frey und Bernd Martin, Grünen-Fraktionsvorsitzender im Kreistag. Friedrich Resin erläuterte Schwarz den im Gebäude untergebrachten Co-Working-Space. Resin kündigte an, eine „Co-Working-Genossenschaft“ gründen zu wollen, eine Idee, die Schwarz „hochinteressant“ fand. Anschließend berichteten Daniel Tastl, Wirtschaftsbeauftragter des Landkreises Lörrach und Alexander Maas, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Südwest, vom Fortschritt ihres Projektes „Zukunft.Raum.Schwarzwald“. Ziel ist es, die ländlichen Räume im Südwesten durch Coworking- und Innovations-Hubs (eines davon ist das „reforum“ in Binzen) in ein dezentrales, grenzüberschreitendes Innovationsnetzwerk einzubinden. Am 1. Juli startet das Projekt, am 6. Oktober ist eine Kick-Off-Veranstaltung in Grenzach-Wyhlen geplant. Das Projekt hat ein Volumen von sechseinhalb Millionen Euro, davon kommen zweieinhalb Millionen aus der Region. Die Wirtschaftsregion Südwest hat einen Bescheid für einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn bekommen, aber auch die Nachricht, dass in diesem Jahr noch kein Geld fließt, was Maas und Schwarz sehr bedauern. Sie wollen eine Geschäftsstelle mit drei Mitarbeitern aufbauen. Andreas Schwarz lobte das Engagement der Lörracher: „Sie haben alles richtig gemacht. Das Projekt ist ein Leuchtturm für die Region“. Das „Innovation Hub“ Reforum müsse an die S-Bahn angeschlossen sein, fügte er hinzu. Schwarz fragte, inwieweit Kleinunternehmen und das Handwerk eingebunden seien. Daniel Tastl sagte, gerade auf kleinen Unternehmen liege der Fokus.

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