Bürgerstiftung Rheinfelden Holger Suckert neu im Vorstand

pm
Das Vorstandsteam der Bürgerstiftung ist wieder komplett (von links nach rechts): Klaus Schäuble, Holger Suckert, Gaby Dolabdjian, Norbert Dietrich und Cornelia Rösner. Foto: zVg/Bürgerstiftung

Nach dem Tod von Helmut Reif ist der Vorstand der Bürgerstiftung Rheinfelden wieder vollzählig. Richtschnur bleibt auch weiterhin als Stiftungsziel die „Stärkung des Gemeinsinns und Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt.“

Holger Suckert ist neues Mitglied im Vorstand der Rheinfelder Bürgerstiftung. Er folgt damit Helmut Reif nach, der im Mai des vergangenen Jahres verstorben ist. Angespornt durch Initiativen wie Spenden anlässlich von runden Geburtstagen, Stiftungen bei Vereinsauflösungen oder neuen Stiftungsfonds plant die Bürgerstiftung auch in diesem Jahr verschiedene Projekte. Dabei werde Bewährtes fortgeführt und gleichzeitig würden neue Akzente gesetzt, schreibt die Stiftung in einer Mitteilung.

Im Jahresverlauf erhalte die Bürgerstiftung, wie Vorsitzende Cornelia Rösner berichtet, verschiedene Unterstützungsanfragen. Diese würden im Vorstand diskutiert. Richtschnur seien dabei die Stiftungsziele „Stärkung des Gemeinsinns und Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt.“

Neben Projekten, die an die Bürgerstiftung „herangetragen“ werden, wird die Stiftung auch immer da aktiv, wo sie einen Bedarf sieht. So sei vor vielen Jahren die Schulranzenaktion entstanden. Jahr für Jahr ermöglicht die Bürgerstiftung zwischen 30 und 50 Kindern, deren Familien sich keine „Erstausstattung“ zum Schulstart leisten können, einen gelungenen Schulanfang. Auch in diesem Jahr seien bereits fast 30 Schulranzen an Rheinfelder Einrichtungen verteilt worden, so die Vorsitzende.

Auch mit ihrem Beratungsangebot jeden zweiten und vierten Dienstag eines Monats im Bürgertreffpunkt Gambrinus hat die Bürgerstiftung auf einen dringenden Bedarf reagiert. Immer mehr Menschen seien mit der Bürokratie und den Formularen, die es auszufüllen gilt, überfordert. „Unser ehrenamtliches Team hilft hier gerne. Wir verstehen uns als Lotsen im Behördendschungel“, wird Rösner zitiert.

Dass sie an einem Thema, für das sie brennt, auch dranbleibt, beweist die Bürgerstiftung mit ihren Bemühungen, noch in diesem Jahr ein zweites inklusives Spielgerät auf dem Maurice-Sadorge-Spielplatz aufzustellen. Nach dem Rollstuhlkarussell im vergangenen Jahr soll in diesem Jahr noch eine Stehwippe folgen.

Angeregt durch einen neu ins Leben gerufenen Stiftungsfonds, der insbesondere ältere Menschen „ins Visier“ nimmt, plant die Bürgerstiftung im Herbst einen Vortrag zum Thema „Mobilität ist mehr als Bewegung“. Slavko Rogan, Dozent an der Berner Fachhochschule für Gesundheit, wird das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und Tipps geben.

Zu einem „Selbstläufer“ haben sich der Mitteilung zufolge die Betriebsbesichtigungen, die die Bürgerstiftung in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung organisiert, entwickelt. Gaby Dolabdjian, bei der die Fäden für dieses Projekt zusammenlaufen, freut sich über das große Interesse. Für diesen Herbst sind noch zwei weitere Besichtigungen geplant, und auch im kommenden Jahr soll die Reihe fortgesetzt werden. Den Abschluss des Jahres bildet die Verleihung des Bürgerpreises Anfang Dezember am internationalen Tag des Ehrenamtes. „Das ist auch für uns immer wieder ein ganz besonderer Moment“, erläutert Rösner. Angesichts der Kandidatensuche werde einem bewusst, wie viele engagierte Menschen es in der Stadt gebe – und das sei ein tolles Gefühl.

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