Berlin - Das Auswärtige Amt hat keine gesicherten Erkenntnisse über die Zahl der möglicherweise in Folge der türkischen Militäroffensive aus kurdischen Lagern entkommenen IS-Anhänger. Im nordsyrischen Lager Ain Issa habe es eine einstellige Zahl deutscher Staatsbürger gegeben, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte hatte mitgeteilt, rund 780 Unterstützer der Terrormiliz IS seien nach Beschuss durch mit der türkischen Armee verbundenen Milizen aus dem Lager Ain Issa ausgebrochen.