Berlin - Der Bundesrechnungshof moniert einem Medienbericht zufolge die Umsetzung der Korruptionsbekämpfung im Bundesverkehrsministerium. In dem Ministerium seien "die vorgesehenen Gefährdungs- und Risikoanalysen teilweise nicht turnusgemäß durchgeführt oder nicht anlassbezogen aktualisiert" worden. So zitiert die "Welt" aus einem Bericht der Rechnungsprüfer an den Haushaltsausschuss des Bundestags. Der Grünen-Politiker Sven-Christian Kindler kritisierte, Verkehrsminister Andreas Scheuer mache vor der Korruptionsgefahr im eigenen Haus die Augen zu.