Köln - Bei jungen Menschen ist der Cannabiskonsum nach einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung deutlich gestiegen. Demnach gaben im vergangenen Jahr 22 Prozent der 18- bis 25-Jährigen an, in den zurückliegenden zwölf Monaten mindestens einmal Cannabis konsumiert zu haben. 2016 waren es demnach 16,8 Prozent und 2008 noch 11,6 Prozent. "Wer behauptet, Cannabis ist ungefährlich, der irrt sich gewaltig", sagte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler. Eine Debatte um Legalisierung führe "völlig am Ziel vorbei".