Berlin - Zehntausende Azubis bekommen bald mehr Geld. Das Bundeskabinett hat eine neue Mindestvergütung für Auszubildende auf den Weg gebracht. So sollen diese ab dem kommenden Jahr mindestens 515 Euro im Monat erhalten. Wer 2021 seine Lehre beginnt, soll mindestens 550 Euro bekommen, 2022 sollen es 585 Euro sein und im Jahr darauf 620 Euro. In den weiteren Ausbildungsjahren soll die Mindestvergütung höher liegen. Die Tarifpartner sollen regional oder in bestimmten Branchen auch nach unten von den neuen Untergrenzen abweichen können.