Deutschland Malu Dreyer: "Wir sollten etwas runterkochen"

Berlin - Die kommissarische SPD-Chefin Malu Dreyer hat nach dem Überraschungssieg von Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans im Kampf um den Parteivorsitz zur Beruhigung aufgerufen. Man könne jetzt nicht so tun, als würde in der SPD das Chaos ausbrechen - das tue es nämlich nicht, sagte Dreyer im ZDF-"Morgenmagazin". Sie glaube, man sollte etwas runterkochen und einfach zur Kenntnis nehmen, dass die Partei eine neue Führung gewählt hat. Walter-Borjans und Esken haben deutlich gemacht, dass der Koalitionsvertrag mit der Union aus ihrer Sicht nachverhandelt werden muss. Die Union lehnt das ab.

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Beim vergangenen SPD-Parteitag wurden die Außenseiter Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans an die Spitze gewählt. Werden die Sozialdemokraten mit der neuen Personalie an Stärke gewinnen?

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