Berlin - Nach dem Terror von Halle hat Bundesfamilienministerin Franziska Giffey ein Anti-Extremismus-Gesetz gefordert. "Es gab Chemnitz. Es gab den Mord an Walter Lübke. Und jetzt ein weiteres katastrophales Ereignis. Halle muss der allerletzte Weckruf gewesen sein", sagte die SPD-Politikerin der "Neuen Osnabrücker Zeitung." Ein Gesetz solle für stabile Strukturen für Präventionsprojekte - etwa Aussteigerprogrammen für Rechtsextremisten - sorgen. Ein neues Jugendmedienschutzgesetz solle außerdem die Medienkompetenz stärken und für eine altersgerechte Kennzeichnung von Spielen sorgen.