Berlin - Der SPD-Politiker Thomas Oppermann hat sich dafür ausgesprochen, bei Abstimmungen über Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur auch Nicht-Mitglieder teilnehmen zu lassen. Diese Entscheidungen für eine Kostenbeteiligung von fünf Euro auch für interessierte Bürger zu öffnen, wäre ein mutiger Schritt, sagte Oppermann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Entscheidungen über Wahlprogramme oder Koalitionen sollten laut Oppermann wie bisher ausschließlich die SPD-Mitglieder treffen. Die SPD-Spitze will sich heute auf ein Verfahren zur Neuwahl eines SPD-Chefs verständigen.