Berlin - Die Betreuung todkranker und sterbender Menschen in Deutschland muss sich aus Sicht von Patientenschützern dringend verbessern. Gebraucht würden mehr professionelle Palliativteams, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, der dpa anlässlich des Welthospiztages am Samstag. "Allein auf Ehrenamtliche zu setzen, kann die Lücken nicht schließen." Nur 30 000 Schwerstkranke hätten derzeit die Chance, in einem der 236 stationären Hospize zu sterben, sagte Brysch.