Berlin - Wegen ihres Umgangs mit dem Thema sexueller Missbrauch sieht sich die Spitze der Evangelischen Kirche in Deutschland scharfer Angriffe aus den eigenen Reihen ausgesetzt. Kurz vor der EKD-Synode in Würzburg sagte die Vorsitzende des Vereins Evangelische Frauen in Deutschland, Susanne Kahl-Passoth, dem "Kölner Stadt-Anzeiger": "Es gibt immer noch Leute, den EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm eingeschlossen, die mit dem Thema Missbrauch am liebsten nichts zu tun hätten und sich nicht ein bisschen in die Situation der Opfer einfühlen." Auf der Synode vom 11. bis 14. November soll auch der Missbrauch Thema sein.