Berlin - Gesundheitsminister Jens Spahn hat das geplante Gesetz für schnellere Arzttermine gegen Kritik verteidigt. "Klar müssen Ausgaben über die Beiträge finanziert werden, aber wir haben sehr hohe Rücklagen und Überschüsse im Moment," sagte Spahn im ZDF-"Morgenmagazin". Es gibt Befürchtungen, Zusatzkosten durch die Änderungen müssten letztlich Kassenpatienten tragen. Der Bundestag soll heute ein Gesetz beschließen, das Kassenpatienten zu schnelleren Terminen verhelfen soll. Praxisärzte sollen künftig mindestens 25 statt 20 Stunden pro Woche für gesetzlich Versicherte anbieten.