Kassel - Der Deutsche Städtetag ist nach dem Attentat auf den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke besorgt um andere Politiker in den Städten und Gemeinden. "Leider sind gerade auch Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker in den letzten Jahren stärker Drohungen und Anfeindungen ausgesetzt", sagte der Städtetagspräsident, Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Bereits gestern hatte der Deutsche Städte- und Gemeindebund zentrale Meldestellen für angefeindete Mandatsträger gefordert.