Efringen-Kirchen Gefahrguzug: Streckenstörung und Rückstau als Erklärung

Der Gefahrgutzug in Efringen-Kirchen Foto: zVg/Lehr Foto: Weiler Zeitung

Efringen-Kirchen  - In einem Schreiben wandte sich der Vertreter des Wahlkreises Lörrach, Rainer Stickelberger, unlängst an den DB-Bevollmächtigten für Baden-Württemberg, Thorsten Krenz bezüglich des Gefahrgutzugs, der vom 11. bis 14 Juli im Bahnhof von Efringen-Kirchen gehalten hatte. Dabei wollte Stickelberger unter anderem den Grund für den Halt des Gefahrgutzugs in Erfahrung bringen.

Nun bezog Krenz Stellung und schrieb in seinem Antwortschreiben, dass es sich bei diesem Zug um einen Güterzug der DB „Cargo“ im Kombinierten Ladungsverkehr (KLV) mit einzelnen Gefahrgutcontainern handelte, der sich auf dem Laufweg von Köln nach Gallarate in Norditalien befand. Grund sei eine sehr kurzfristige Weigerung der Schweizer Seite wegen einer durch Unwetter verursachten Streckenstörung in Norditalien gewesen. Den dadurch bedingten Rückstau von Zügen in Richtung Italien musste der Zug am Samstag, 11. Juli, gegen 21 Uhr in Efringen-Kirchen halten, erklärte Krenz.

Die Streckensperrung in Norditalien sei bereits am Sonntag, 12. Juli, um 0.22 Uhr von der zuständigen Leitstelle aufgehoben worden und an alle beteiligten Eisenbahnverkehrsunternehmen bekannt gegeben worden, schrieb Krenz.

„Trotz einer günstigen Prognose der Schweizer Seite für eine zeitnahe Weiterfahrt des Zugs verzögerte sich die Übernahme durch das Eisenbahnverkehrsunternehmen, das den Zug ab Basel befördern sollte“, erklärte Krenz den längeren Aufenthalt und fügte hinzu: „Erst nach zahlreichen weiteren Gesprächen mit dem übernehmenden Eisenbahnverkehrsunternehmen konnte der Zug am Dienstag, 14. Juli, um 11.09 Uhr seine Zugfahrt fortsetzen.“ Eine Antwort auf Stickelbergers Frage nach präventiven Sicherungsmaßnahmen bei einem unplanmäßigen Halt setzte die DB aus.

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