Efringen-Kirchen Bauvorhaben in den Orten

Beatrice Ehrlich

Mit Bauanträgen in den Ortsteilen befasste sich der Technische Ausschuss des Gemeinderats Efringen-Kirchen am Montag. Darunter befinden sich einige markante Vorhaben.

Von Beatrice Ehrlich

Efringen-Kirchen. Mit Ausnahme von zwei Bauvorhaben stimmte der Ausschuss den Bauanträgen einstimmig zu. Vertagt wurde die Beratung über den Bau zweier Tinyhäuser in Blansingen, die nun erst den Ortschaftsrat passieren soll.

Ortsverwaltung Blansingen

Schon seit längerem ist der Bau einer neuen Ortverwaltung in Blansingen geplant. 2018 fasste der Ortschaftsrat einen entsprechenden Beschluss. Nach der Zustimmung des Ortschaftsrats im Dezember hat nun auch der Technische Ausschuss dem Vorhaben sein Einvernehmen erteilt. Von ihrem jetzigen Standort nahe der Kirche wird die Ortsverwaltung in die unmittelbare Nachbarschaft der Wolferhalle umziehen. Damit soll eine neue Ortsmitte geschaffen und das marode Grünberger-Areal, das heute noch dort steht, teilweise abgerissen werden. Bei einer halben Million Euro liegt die Kostenschätzung für den Neubau, im Gegenzug soll das alte Rathaus verkauft werden. In dem Neubau sollen laut Ortsvorsteherin Andrea Wahler ein kleiner Ratssaal, ein Büro, ein Archiv und ein Behinderten-WC Platz finden. Der Gemeinderatsbeschluss ist Bauamtsleiter Marc Braun zufolge im Februar oder März geplant.

Weingut am Klotz

Dem Antrag auf den Umbau des Betriebsgebäudes des ehemaligen Reinger-Hofes und den Umbau der Straußenwirtschaft zu zwei Ferienwohnungen hat der Technische Ausschuss einstimmig stattgegeben. Dafür soll der bisherige Bau leicht verändert und durch einen Anbau ergänzt werden. Anja Schaffhauser (Grüne) hatte zuvor nachgefragt, ob eine Gesamtgrundfläche von 257 Quadratmetern nicht sehr groß sei für zwei Ferienwohnungen. Steffen Reinecker, Mitinhaber des Weinguts, der als Gast an der Sitzung teilnahm, verwies darauf, dass es sich dabei im Wesentlichen um die Fläche des alten Gebäudes handle. Bürgermeister Philipp Schmid verwies auf die weitaus markantere Kubatur der Lagerhalle und Kelterei.

Funkmast in Wintersweiler

Einstimmig zugestimmt hat der Technische Auschuss dem Antrag auf den Bau eines 35 Meter hohen Beton-Funkmasten auf der Gemarkung Wintersweiler. Auf dem Masten soll Funktechnik installiert werden, um Versorgungslücken beim Mobilfunk zu schließen.

Ausschussmitglied Selina Denzer (Grüne) erkundigte sich, ob der Bauherr, die ATC Germany Munich, sich der Gemeinde gegenüber offen und „kommunikativ“ verhalten habe, was Bauamtsleiter Braun bestätigte. Man sei gemeinsam im Gespräch und vor Ort gewesen.

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