Efringen-Kirchen Besucher tanzen auf den Tischen

Weiler Zeitung

Mächtig Partystimmung war am Wochenende beim 69. Winzerfest in Efringen-Kirchen angesagt. Am Freitag heizte der „Rockabend“ den Besuchern ein, und am Samstagabend brachte der Musikverein Efringen-Kirchen das große Festzelt zum Kochen.

Von Joachim Pinkawa

Efringen-Kirchen. Bereits zum Programmbeginn am Samstagabend war das Zelt gerammelt voll, und mit dem ersten Takt begann eine Riesenparty in Oktoberfeststimmung, die in der Region ihresgleichen sucht. Zahlreiche Besucher kamen in Tracht: Lederhosen und Dirndl waren Trumpf. Der Musikverein Efringen-Kirchen unterhielt die Gästeschar bestens. Zusätzlich Stimmung machte Moderator Joachim Wechlin.

Bei den meisten Titeln stimmte das Publikum sofort mit ein, es wurde begeistert mitgesungen. Von zünftigen Liedern, fetzigem Rock bis hin zu den typischen Mitsing-Krachern und Ballermann-Hits: Es gab nichts, was der Musikverein nicht musikalisch umsetzen konnte.

Mehr als vier Stunden lang heizte das Orchester unter der Leitung von Udo Schmitz beim großen Showabend dem Publikum dermaßen ein, dass es kaum jemanden auf den Plätzen hielt und fast alle auf den Bänken und sogar Tischen tanzten.

„Was für ein Fest!“

Verschiedene Akteure gestalteten den Gesang, ob als Solisten, im Duett, oder als Gruppen, geboten wurde Stimmungsmusik vom Feinsten. Bei „We will rock you“ (Queen) zum Abschluss gab es kaum mehr ein Halten. Zünftig weitergefeiert und getanzt wurde im Anschluss mit DJ BaCo. „Was für ein Fest!“, zeigte sich Bürgermeister Philipp Schmid begeistert.

Rockiger Freitag

Ausgelassen gefeiert wurde bereits am Freitag. Den Auftakt des „Rockabends“ gestalteten „Sausage O’Fire“, die mit rockig hämmerndem Sound das Publikum in Stimmung brachten. Höhepunkt des Abends war der Auftritt der AC/DC-Tribute-Band „live/wire“. Die fünf Männer aus der Schweiz rockten das Winzerfest in Efringen-Kirchen bis nach Mitternacht. Däny (Vocals) verblüffte das Publikum mit der Stimme Brian Johnsons. Und Cello (Lead Guitar) hatte es sich zur Aufgabe gemacht, seine Riffs auf den Ton genau wie Angus Young zu spielen. In seiner weinroten Samtschuluniform wirbelte er über die Bühne und malträtierte seine Gibson bis zur liegenden Position auf der Bühne. „live/wire“ lieferten professionell originalgetreuen Sound und stromgeladene Bühnenpräsenz, die das Publikum einfach mitriss.

Ein kurzer Stromausfall hinderte Band und Publikum, in „Hells Bells“ einzusteigen, wofür extra eine große Glocke vom Zeltdach heruntergelassen wurde. Nach kurzer Pause ging die Hardrock-Show indes weiter. Und die bis zu 1000 Fans der AC/DC-Musik, unter ihnen war auch Bürgermeister Schmid im Iron-Maiden-T-Shirt zu entdecken, feierten gleichsam jeden Titel.

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