Efringen-Kirchen BM-Wahl: Bewerber zieht zurück

Claudia Bötsch
Efringen-Kirchen wählt am 6. November den Rathauschef. Ziel der Parteien ist es, einen Gegenkandidaten zum Amtsinhaber ins Rennen zu schicken. Foto: Archiv

Efringen-Kirchen - Ein von der FDP angeworbener Bewerber für die Bürgermeisterwahl in Efringen-Kirchen, der als fraktionsübergreifender Kandidat antreten sollte, hat zurückgezogen. Ursprünglich war für Freitag, 12. August, eine offizielle Vorstellung des gemeinsamen Kandidaten vorgesehen.

Donnerstagnacht um 23.33 Uhr habe der Kandidat überraschenderweise per E-Mail abgesagt, informierte der SPD-Ortsvorsitzende Armin Schweizer am Sonntag in einer Pressemitteilung im Namen der Fraktionen und Gliederungen der Parteien in Efringen-Kirchen. Darin werden auch die Gründe des Bewerbers für seine Absage zitiert: „Nach intensiven Überlegungen und Beratungen in der Familie und im politischen Freundeskreis muss ich mir daher heute eingestehen, dass ich für diese konkrete Wahlsituation nicht der passende Bewerber wäre.“

Die geplante Präsentation des Kandidaten wurde in der Folge abgesagt. Die Findungskommission für einen gemeinsamen Kandidaten aus den jeweiligen Fraktionen und Parteigliederungen sei dennoch am Freitagabend zu einer Lagebesprechung zusammengekommen. „Einhellig zeigte man sich sehr enttäuscht über diese Absage“, heißt es in der Mitteilung weiter. Beschlossen wurde, dass der Name des Kandidaten nicht öffentlich gemacht werden soll, aus Rücksichtnahme auf dessen weiteren Werdegang.

Suche nach Gegenkandidat geht weiter

Trotz des Rückschlags haben die Fraktionen die Suche nicht aufgegeben. „Bis zum offiziell ausgeschriebenen Bewerbungsauftakt am 27. August wollen die Parteien noch einmal initiativ werden, um doch noch einen gemeinsamen Gegenkandidaten zum Amtsinhaber ins Rennen schicken zu können“, macht Schweizer deutlich. Ein von der SPD angeworbener Kandidat hatte schon am 8. Juli eine Kandidatur abgelehnt. Termin für die Bürgermeisterwahl ist am 6. November. Bürgermeister Philipp Schmid hatte bereits in seiner Neujahrsrede kundgetan, erneut kandidieren zu wollen.

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