Efringen-Kirchen Die Dämpfi wird angeworfen

Ingmar Lorenz
In Mappach soll dieses Jahr wieder das „Dämpfifest“ stattfinden. Foto: Archiv/Jutta Schütz

In Mappach fiebert man derzeit dem 9. Oktober entgegen. Denn an diesem Tag soll nach dreijähriger Pause das „Dämpfifest“ wieder zahlreiche Besucher anlocken.

Von Ingmar Lorenz

Mappach - Die Planungen laufen bereits auf Hochtouren, berichtet Mappachs Ortsvorsteher Helmut Grässlin. Eine erste Ausschusssitzung der am Fest Beteiligten, also der Freiwilligen Feuerwehr, des Gesangvereins, der Kirchengemeinde und des Ortschaftsrats, hat kürzlich stattgefunden. Im Wesentlichen, so beichtet Grässlin, wollen die Veranstalter mit dem diesjährigen „Dämpfifest“ an die Jahre vor Corona anknüpfen. Die Chancen dafür, dass das klappt, schätzt Grässlin gut ein. Man könne zwar nicht mit Sicherheit sagen, wie sich die Lage bis zum Herbst entwickeln wird, allerdings sehe es derzeit danach aus, dass dem Fest nichts im Wege stehen wird – zumal es im Freien stattfindet.

Die Helferliste ist bereits gut gefüllt, berichtet Grässlin, dass beim „Dämpfifest“ mehr als 100 Ehrenamtliche im Einsatz sein werden. „Wir bedienen die Gäste“, erklärt der Ortsvorsteher. Das heißt, dass es kein Schlangestehen gibt. Serviert werden die bekannten Köstlichkeiten aus der „Dämpfi“. Grässlin betont besonders, dass es auf jeden Fall Kartoffeln geben wird, was angesichts der extremen Trockenheit in diesem Jahr gar nicht selbstverständlich ist. Er habe zuletzt Gespräche mit dem Lieferanten geführt – und es sei alles im grünen Bereich. Neben den Grumbiere gibt es auch Bauernwürste aus der „Dämpfi“. Dazu wird „Zieger“ oder Münsterkäse angeboten. Und natürlich wird auch das legendäre Kuchen- und Tortenbuffet bei der diesjährigen Auflage des Fests nicht fehlen. Für die musikalische Unterhaltung sorgt die „Erste Markgräfler Dilettantenmusik“ aus Wollbach.

Mit Neuem Wein

Sorge hat Grässlin zuletzt noch bereitet, dass die Weinlese in diesem Jahr sehr früh beginnen wird, so dass es Anfang Oktober eigentlich keinen Neuen Wein mehr gibt. Aber auch dafür, so versichert der Ortsvorsteher, sei in Absprache mit den Winzern eine Lösung gefunden worden.

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