Efringen-Kirchen Die Leitplanke muss bleiben

Durch die Leitplanke entlang der B 3 wird gewährleistet, dass Autofahrer bei einem Unfall nicht mit einem der Schilder kollidieren, die im Zuge des Baus der Ampelanlage aufgestellt wurden. Zugleich wird dadurch aber der Zugang zum Fuß- und Radweg für Verkehrsteilnehmer erschwert, die ihre Fahrt aus Richtung Winterweiler kommend fortsetzen wollen. Foto: Ingmar Lorenz Foto: Weiler Zeitung

Für Radfahrer, die aus Winterweiler nach Welmlingen oder in Richtung Kernort unterwegs sind, bleibt die Situation angespannt. Denn die Leitplanke an der Bundesstraße muss bleiben. Das hat eine Prüfung durch das Landratsamt ergeben.

Efringen-Kirchen/Wintersweiler. Gleichzeitig ist aber nicht aller Tage Abend, denn die Behörde sucht weiter nach einer Möglichkeit einer sicheren Querung. Fahrradfahrern aus Wintersweiler ist die Leitplanke an der B 3, die gemeinsam mit der Ampelanlage des Kalkwerks gebaut wurde, ein Dorn im Auge. Denn das Überqueren der Bundesstraße erfordert entweder, dass die Radfahrer ein Stück auf der viel befahrenen Straße zurücklegen, oder ihr Velo über die Leitplanke heben müssen.

Kritik an der bestehenden Situation

Von mehreren Seiten war darauf aufmerksam gemacht worden, dass die Situation für die Radfahrer nicht zumutbar ist – unter anderem von Gemeinderätin Kathrin Thal in der jüngsten Sitzung des Efringer-Kirchener Gemeinderats sowie von Kreisrätin Marion Caspers-Merk.

Sowohl das Kalkwerk als auch das Landratsamt hatten daraufhin angekündigt, dass man die Situation prüfen werde, um für alle Beteiligten eine möglichst zufriedenstellende Lösung zu finden.

Diese Prüfung sei nun erfolgt, erklärt Torben Pahl, Pressesprecher beim Landratsamt Lörrach. Das Ergebnis: Die Ampelanlage macht die Leiplanke rechtlich gesehen notwendig. Sie kann daher weder abgebaut noch verschoben werden. „Eine Leitplanke braucht eine gewisse Länge, sonst kann die Sicherheit nicht gewährleistet werden“, erklärt Pahl. Einfach einen Teil der Leitplanke auszusparen und so den Zugang zum Radweg zu ermöglichen, sei nicht möglich.

Die Behörde werde nun nach einer anderen Möglichkeit für die sichere Querung suchen. Welche Alternativen im Raum stehen und wie die Umsetzung aussehen könnten, sei aber derzeit noch offen. „Eben das wird momentan geprüft.“

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