Von Marco Schopferer

200 Jungfeuerwehrleute trotzten dem Dauerregen: 19 Jugendwehrmannschaften aus dem ganzen Landkreis haben am Samstag beim Spiellauf zum 25-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr Efringen-Kirchen teilgenommen.

Efringen-Kirchen. Das war ein Spiellauf, der den Organisatoren und den teilnehmenden Mannschaften noch lange in Erinnerung bleiben wird. Schon beim Aufbau der einzelnen Spielorte ab fünf Uhr morgens hatte der Regen eingesetzt. Und als die erste Mannschaft, es waren die Wollbacher, um kurz nach acht Uhr loszogen hatte niemand gedacht, dass sie den gut vierstündigen Parkur im Dauerregen absolvieren müssen. Wohlgemut erreichten die Mannschaften noch die erste Station, mussten 30 Meter mit Pedalos zurücklegen. Doch schon bei der zweiten Station an der Bachgasse witzelten erste: „Also die Bronzemedaille im Freischwimmen haben wir schon, gibt es hier die silberne?“.

Die gab’s zwar nicht, dafür Punkte für all jene, die aus drei langen Schläuchen binnen sieben Minuten einen Zopf mit 30 Knoten binden konnten. Später sollten sie dann noch Bockspringen, Schlauchkegeln, einen Beinstaffellauf oder ihr Können beim Leinenbeuteldart unter Beweis stellen.

Tatsächlich hatten die Jugendfeuerwehrler unwahrscheinlich mit dem Wetter zu kämpfen. Die Kleidung klebte am Körper, Schuhe und Socken waren durchnässt. Und dabei dann die unterschiedlichsten Aufgaben zu meistern, war schon eine beachtliche Leistung.

Nach 11 Uhr, nachdem der Dauerregen aufhörte, besuchte dann auch Landrätin Marion Dammann den jungen Trupp, fuhr die über fünf Kilometer lange Spielstrecke teilweise ab und beglückwünschte die Teilnehmer.

Zur feierlichen Siegerehrung fand sich dann auch Bürgermeister Philipp Schmid am Nachmittag in der Mehrzweckhalle ein. Gewonnen hat den Spiellauf die Jugendfeuerwehr aus Wollbach, gefolgt von dem Trupp aus Fröhnd und Raitbach.

Bis dahin waren einige Mannschaften schon abgereist, um ihre Klamotten zu Hause zu trocknen. Vier Mannschaften hatten kurzfristig abgesagt, sagte Jugendleiter Patrick Medam.

Glück hatten die Schönauer: Sie liefen erst los, als der Regen aufgehört hatte und waren durchgeschwitzt, aber zumindest trockenen Fußes um kurz vor 17 Uhr wieder am Ausgangspunkt der Mehrzweckhalle.

Am gestrigen Sonntag wurde mit einem Gottesdienst in der Halle der zweite Festtag eröffnet, zu Mittag spielte der Musikverein auf, am Nachmittag standen dann zwei Schauübungen auf dem Programm.