Efringen-Kirchen Fasnacht 2021 in Planung

Über die Fasnacht 2021 sprachen Lukas Britsche (stellvertretender Vorsitzender), Michaela Buch (Schriftführerin), Nicolas Scherer (Vorsitzender) und Uwe Brändlin (Kassierer) bei der Generalversammlung des VzFtB (v.l.). Foto: zVg

Istein (aje). Die Fasnacht wird wie gewohnt geplant, das steht für den Verein zur Förderung des Brauchtums Istein (VzFtB) fest. Normalerweise hätte die Generalversammlung im Mai stattfinden sollen, aber durch Corona wurde sie vertagt. „Nun wollten wir sie so schnell wie möglich nachholen“, teilt die Schriftführerin Michaela Buch mit.

Rückblick

In seinem Tätigkeitsbericht kann Vorsitzender Nicolas Scherer positiv auf die vergangene Fasnachtssaison zurückblicken. „Alles verlief friedlich und war gut.“

Am Schmutzige Dunschdig wurde der Fackelzug vom Sternen zur Schlüsselübergabe am Rathaus begangen. Anschließend fand der Hemdglunkiball in der Halle statt. „Die zwei-Mann-Band ,Sax’n’Key’, die zum ersten Mal am Hemdglunki aufgetreten ist, wurde gut angenommen“, so der Vorsitzende. Auch der Musikverein und die Gugge Istein hatten zur musikalischen Untermalung beigetragen. „Die Halle war durch viele Isteiner gut besucht, gleiches gilt auch für die Stimmung, die ebenfalls gut war“, so Scherer.

Die Kinderfasnacht mit den Orchideewiiber fand wieder am Fasnachtssamstag statt. Der kleine Umzug wurde dabei erneut rund um die Halle veranstaltet. Unter dem diesjährigen Motto „Wilder Weste“ wurden zehn Kinder mit dem besten Kostüm gekürt. Der Hauptgewinn ist ein Gutschein für das „Kinderland“ in Weil am Rhein. Für die anderen Kinder gab es wie immer einen Trostpreis.

Angeboten wurden Malen, Kinderschminken, eine Hüpfburg und das „berühmt-berüchtigte“ Konfetti-Bad. Ganz neu dabei war die Sektbar. „Das kam gut bei den Mamis an“, sagt Buch.

Am Sonntag folgte dann der große Umzug. Das Narrentreiben lief vom ehemaligen „Schlüssel“ zum Narrendorf am Sportplatz, bei dem Verpflegungsstände auf die Narren warteten. Es nahmen 15 Cliquen – darunter auch drei auswärtige – an dem Umzug teil.

Vor dem Nachtumzug wurde das Narrendorf abgebaut. „Sowohl der Auf- als auch der Abbau liefen zügig, da das Team gut eingespielt ist“, sagte Scherer. Der Nachtumzug mit den selben Wagen wie im vergangenen Jahr sei mit viel Gewusel gut besucht gewesen. Auch die Heiterheimer brachten ihren Mottowagen mit.

Das Fazit für die vergangene närrische Saison steht fest: „Es war eine schöne Fasnacht.“

Finanzen

Kassenführer Uwe Brändlin teilte den Anwesenden mit, dass der Kassenbericht positiv ausfällt und sich der Kassenstand seit drei Jahren die Waage hält.

Ausblick

Für die kommende Saison wurde bei der Generalversammlung entschieden, dass die Fasnacht 2021 wie gewohnt geplant wird. Bereits im Mai seien die Einladungen an bis zu 900 Cliquen verschickt worden. „Es gingen auch schon Anmeldungen ein“, sagte Buch. Auch die Band sei schon beauftragt. „Jetzt müssen wir abwarten, wie es weitergeht“, erklärte Buch, da die Verordnung für Versammlungsstätten in der nächsten Ortschaftsratssitzung besprochen werde.

„Jetzt planen wir erst einmal und am Ende des Jahres wird es sich entscheiden, ob die Fasnacht stattfinden kann“, hob Scherer hervor. Man müsse schließlich bedenken, ob überhaupt und wie viele Menschen zur Fasnacht kommen wollen und können, so Buch.

Sie sei sich persönlich nicht sicher, ob die Fasnacht 2021 stattfinden könne, auch wenn es schade wäre, denn schließlich stecke viel Arbeit dahinter. Aber sie merkt an, dass der Verein guter Dinge ist: „Wir hoffen sehr, dass es klappen wird und sind positiv an der Planung dran.“

Vorstand: Nicolas Scherer (Vorsitzender), Lukas Britsche (stellvertretender Vorsitzender), Uwe Brändlin (Kassierer) und Michaela Buch (Schriftführerin).

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