Efringen-Kirchen Fest erfolgreich wiederbelebt

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Der Brunnstubehock in Istein war gut besucht. Foto: Reinhard Cremer

Istein (cre). Was im Jahr 1986 als einmaliges Fest geplant war, hat sich inzwischen zum traditionellen Isteiner Brunnstubehock entwickelt. Zur Erinnerung: Die in der Brunnstube gefasste Quelle in den Reben über Istein versorgte früher den halben Ort über eine Leitung mit Trinkwasser. Der ehemalige Bürgermeister und spätere Ortsvorsteher Pius Schwanz wollte die Quellfassung abreißen lassen.

Dem Widerstand des damaligen Wassermeisters Walter de Daniel ist es zu verdanken, dass dies nicht geschah. Die Mitarbeiter des Bauhofs errichteten daraufhin eine neue Brunnstube. Nach Beendigung der Arbeiten initiierte de Daniel 1986 als Dankeschön an die Bauhofmitarbeiter einen Hock an der Quelle, zu dem auch die Bewohner Isteins geladen waren. Allen gefiel es so gut, dass seitdem das kleine Fest alljährlich wiederholt wird.

Oder fast alljährlich. Der letzte Hock in der Ritti fand im Jahre 2017 statt. Im darauffolgenden Jahr wurde anlässlich der Einweihung der „Roten Brücke“ auf dem benachbarten Parkplatz ein Brückenfest gefeiert, an dem auch eine Delegation aus der Partnergemeinde Rosenau teilnahm.

Ein Jahr später wurde dann Ende Juli, wenn für gewöhnlich der Hock stattfand, Franz Kiefer nach 20 Jahren als Ortsvorsteher mit einem Fest in der Festhalle verabschiedet. Und bekanntlich machte Corona im Jahr 2020 und 2021 alle Pläne zunichte.

Heuer aber beschloss der Ortschaftsrat eine Wiederbelebung des beliebten Hocks in den Reben.

Hock soll auf in Zukunft Bestand haben

Am Freitag fand der Hock nun bei bestem Wetter hoch über Istein mit weitem Blick in die Rheinebene wieder statt. Wie Ortsvorsteherin Daniela Britsche sagte, soll die Tradition auch weiterhin Bestand haben.

So waren tagsüber bereits bunte Lichterketten installiert worden, bevor dann Tische und Bänke aufgestellt wurden, Getränke und Grillgut eintrafen und so langsam der Grill in Gang gesetzt werden konnte. Ab 18 Uhr belebten erste Gäste den Platz, der eigentlich ein Weg ist. Es dauerte nicht lange, und alle Bänke waren gut besetzt. Die Mitglieder des Ortschaftsrats hatten am Grill und mit der Ausgabe von Getränken gut zu tun. Gemeinsam ließen es sich die Besucher bis spät in die Nacht gutgehen.

Der Erlös wird für Maßnahmen im Ort verwendet.

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