Efringen-Kirchen Fulminante Gala vor Goldsternen

Weiler Zeitung
Der Chor InTakt mit Dirigentin Susanne Lesnarowski-Koc begeisterte mit seiner Liedauswahl. Foto: Jutta Schütz Foto: Weiler Zeitung

Von Jutta Schütz

Die Sängerinnen und Sänger des Isteiner Chors „InTakt“ mit Dirigentin Susanne Lesnarowski-Koc gaben in der voll besetzten Huttinger Festhalle eine fulminante Vorstellung ihres Könnens unter dem passenden Motto „Let us entertain you“.

Istein/Huttingen. Über der Bühne erstrahlten Filmstreifen mit Größen des Showbiz und davor dominierte inmitten von Kameraattrappen ein mit Goldsternen dekoriertes, rotes Dirigentenpult. Darüber leuchtete irgendwann auch noch der „Mond von Wanne-Eickel“.

Vorab trat der neue Hertinger Chor „Choralas“ mit Dirigent und Chor „InTakt“-Sänger Ralf Berger auf. Die Sängerinnen – sie nutzten die Gelegenheit auch, um männliche Stimmen zu werben – überzeugten mit besinnlichen und schwungvollen Liedern, wie Westernhagens „Freiheit“, „Top oft the World“ von den „Carpenters“ oder „You’ve got a friend“ von Carole King. Der neue Chor konnte sich über viel Beifall und erste Zugabe-Rufe freuen. Begleitet wurden die Sängerinnen von Hermann Mehnert am Piano.

Gewohnt schwungvoll und dynamisch agierte Susanne Lesnarowski am Dirigenten-Pult. Wie immer hielt sie süffisant-witzige Geschichten und Kommentare zu den einzelnen Gesangsbeiträgen bereit und sorgte damit für viele Lacher. Kein Wunder, dass ihr im Lauf des Abends seitens ihres Chors das „Goldene Mikrofon“ verliehen wurde.

Die Verbindung von gekonntem A capella-Gesang und Showelementen ist das Markenzeichen von Chor „InTakt“ – „Let us entertain you“ eben. Zu hören und zu sehen war dies bei Michael Jacksons „Earth-Song“, beim lustigen Telefonsong „Drück die Eins“ von Anett Louisan, beim hinreißend melancholischen „Angels“ von Robbie Williams. Bei „Some nights – what do I stand for“, im Original von der amerikanischen Indie-Pop Band „Fun“, ging der Mond hinter dem Chor auf. Der verrückte Schulalltag schlug sich in „Mad World“ nieder. Dann folgte das Lied mit hohem Unterhaltungswert „I’m a train“ – mit Dampflokgeräuschen „raste“ und schnaufte der Chor zur hellen Begeisterung des Publikums über die Bühne, effektvoll beleuchtet durch Techniker Harry Renkert. „Don’t stop me now“, ein dynmischer Klassiker von Queen, war das nächste Glanzlicht. Der nächste Song „So soll es sein, so soll es bleiben“ von „Ich & Ich“ hätte die Überschrift über den Fortgang des Konzertabends sein können, was das Mitsingen und den Hörspaß der Gäste anging.

Zum Abschied erklang zusammen mit den Choralas „Vois sur ton chemin“, ein Publikumslieblingsohrwurm aus dem Film „Die Kinder des Monsieur Matthieu“.

Auf die Gäste wartete an der Hallenrückseite ein opulentes, von den Sängern und ihren Helfern selbst hergerichtetes Buffet. Kleine Geldspenden für Essen und für das Konzert anstelle eines Eintritts waren willkommen.

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