Efringen-Kirchen Großer Erfolg für hiesige Winzer

Geschäftsführender Vorstand Hagen Rüdlin (l.) und erster Kellermeister Martin Leyh freuen sich über den Doppelsieg der Markgräfler Winzer. Foto: zVg

Rebland - Die Genossenschaft Markgräfler Winzer konnte beim diesjährigen Gutedel-Cup gleich zweifach punkten und einen Doppelsieg einfahren. Der 2020er G’meinwerk Gutedel siegte beim Wettbewerb in der Kategorie Qualitätswein trocken. Es folgt ihm der MRKGRLFR Gutedel, den die Fachjury auf den zweiten Platz wählte.

„Das ist ein herausragender Erfolg für alle unsere Winzerfamilien und das gesamte Keller-Team“, freut sich der Geschäftsführende Vorstand Hagen Rüdlin. Die Linie „G’meinwerk“ wurde erst 2019 eingeführt und manifestiert die Arbeit im Kollektiv auf besondere Weise, heißt es in einer Mitteilung der Genossenschaft.

Durch ein konsequentes Qualitätsmanagement bereits im Weinberg und mit dem Wissen, wo die Qualitäten wachsen, komme hier das Beste aus dem gesamten Erfassungsgebiet der Markgräfler Winzer eG zum Tragen. Aus ertragsreduzierten Anlagen stammend werden diese Weine klar selektioniert und von Kellermeister Martin ­Leyh und seinem Team passend zusammengeführt und vinifiziert. Rüdlin: „Dass der G’meinwerk Gutedel, der das gemeinschaftliche Handeln unserer Genossenschaft schon im Namen trägt, diesen ersten Platz für sich erobern konnte, freut uns natürlich besonders.“

Der MRKGRLFR Gutedel sei der nationale Gutedel-Botschafter der Genossenschaft. Dieses Produkt werde durch den zweiten Platz weiter bestätigt und bestärke die Markgräfler Winzer eG, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

Die beiden Siegerweine sind in einem Paket im Onlineshop unter shop.markgraeflerwinzer.de und in den Weinmärkten der Markgräfler Winzer in Efringen-Kirchen, Ballrechten-Dottingen und Ehrenstetten erhältlich.

Wichtigster deutscher Wettbewerb

Der Markgräfler Gutedel-Cup ist seit über zwei Jahrzehnten der wichtigste deutsche Wettbewerb für die Rebsorte Gutedel. 18 Juroren haben an drei Terminen die angestellten Weine verkostet und die Punktzahlen vergeben. Seit 1995 werden die Weine nach vier Kategorien bewertet: Qualitätswein, Kabinett, Süß und International. Damit soll gezeigt werden, welche Vielfalt in dem bis dahin unterschätzten Gutedel schlummert, informiert der Verein Markgräfler Wein.

Nachdem der Gutedel-Cup im vergangenen Jahr ganz abgesagt wurde, haben der veranstaltende Verein und die Organisatoren vom Badischen Weinbauverband Freiburg keine Mühen gescheut, eine der wichtigsten Weinprämierungen für die Weinerzeugerbetriebe des Markgräflerlands in diesem Jahr trotz pandemiebedingt hoher Hürden wieder an den Start zu bringen. Das große Interesse mit 180 eingesandten Weinen habe ihnen recht gegeben, wie Vorsitzender Markus Büchin zufrieden feststellt.

180 eingesendete Weine bewertet

Die klassische Kategorie Qualitätswein trocken verzeichnete mit 63 Bewerbern das breiteste Segment im Wettbewerb, 33 Gutedel-Weine waren in der Kategorie Kabinett angestellt. Die Gruppe International/Selection verzeichnete 42 Bewerber aus Deutschland und 24 aus der Schweiz und die Kategorie Süß 16 Weine aus Deutschland und einen aus der Schweiz.

Pandemiebedingt musste die für Ende April geplante Präsentation der Sieger im Kurhaus von Badenweiler abgesagt werden. Um die Siegerweine der Öffentlichkeit trotzdem vorzustellen, veranstaltet der Verein Markgräfler Wein am 3. Juni eine Online-Weinprobe, die von Büchin und der Markgräfler Weinprinzessin Jessica Himmelsbach moderiert wird. Die Produzenten werden in diesem Rahmen ihre Siegerweine in einem kurzen Video vorstellen.

Das Paket für die Weinprobe kann in zwei Ausführungen, einmal mit zwölf, einmal mit sechs Flaschen beim Verein Markgräfler Wein bestellt werden. Mit der Bestellung erhalten die Teilnehmer dann den Zugangscode. Drei Siegerweine ohne den Wein der Kategorie Süß können auch direkt beim Verein Markgräfler Wein als Paket bestellt werden.

Mit dem Ergebnis des Wettbewerbs zeigt sich Büchin rundherum zufrieden: „Wir haben wieder frische, leichte, fruchtige Weine, die die ganze stilistische Bandbreite des Gutedels präsentieren.“

Auszeichnungen für Weine aus dem Rebland

Neben den Markgräfler Winzern können sich unter anderem auch die Genossenschaft Winzerkeller Auggener Schäf über den dritten und den neunten Platz in der Kategorie Qualitätswein trocken freuen.

Der Chasselas vom Weingut Huck-Wagner in Efringen-Kirchen belegt in der Kategorie International den siebenten Platz. Der Winzerkeller Auggener Schäf hat es in diesem Segment mit seinem Chasselas auf den neunten Platz geschafft.

Auch in der Kategorie Kabinett konnten sowohl der Winzerkeller Auggener Schäf (sechster und neunter Platz) als auch das Weingut Huck-Wagner (fünfter Platz) erneut punkten.

Die Erste Markgräfler Winzergenossenschaft Schliengen-Müllheim belegt mit dem Eiswein-Barrique Edition Schloss Bürgeln den vierten Platz bei den edelsüßen Weinen.

Die Haltinger Winzer schaffen es in dieser Kategorie gar auf den dritten Platz.

Und auch der Winzerkeller Auggener Schäf ist mit zwei Platzierungen (achter und neunter Platz) auch in dieser Kategorie erfolgreich vertreten.

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