Efringen-Kirchen Heller und offener, aber auch teurer

Juliane Blum ist froh, dass die Sanierungsarbeiten nun umgesetzt worden sind. Foto: Ingmar Lorenz

Efringen-Kirchen - Hell und offen wirkt das Untergeschoss der Mediathek Efringen-Kirchen, nachdem die dortigen Renovierungsarbeiten abgeschlossen sind. Der Eindruck entsteht in erster Linie durch den neuen Vinyl-Boden in Holzoptik, der den dunklen Teppichboden ersetzt. Zudem wurde das Podest in der Kinderspielecke abgebaut, wodurch der Raum an Größe gewinnt.

Starkregenereignis machte Maßnahme notwendig

Die nun umgesetzten Arbeiten waren aber nicht nur ästethischer Natur, erklärt Juliane Blum, Leiterin der Mediathek. Vielmehr stehen sie mit dem Starkregenereignis im Jahr 2016 im Zusammenhang. Das Wasser drückte damals von der Terrasse her ins Untergeschoss der Mediathek und durchnässte den Teppichboden. Zwar wurde dieser anschließend getrocknet, und um sicherzugehen, dass sich keine Feuchtigkeit festgesetzt hatte, seien Untersuchungen gemacht worden, erklärt Blum. Klar war aber, dass der Boden langfristig ersetzt werden muss.

Die Gemeinde stellte derweil durch bauliche Maßnahmen sicher, dass es künftig nicht mehr zu ähnlichen Wassereinbrüchen über die Terrasse kommen kann.

Die nun umgesetzte Maßnahme schlägt mit etwa 26 000 Euro zu Buche, wobei im Haushalt dafür lediglich 15 000 Euro eingestellt waren. Grund ist, dass bei der Verlegung des neuen Bodens unbekannte Schäden auftauchten, die im Zuge der Überflutung entstanden sind, erklärt stellvertretender Bauamtsleiter Marc Braun. Die Mehrkosten bewegen sich aber noch in einer Größenordnung, in der sie voraussichtlich durch Einsparungen bei anderen Baumaßnahmen ausgeglichen werden können.

Werkhof hat kräftig mit angepackt

Mit dem Ergebnis der Arbeiten zeigt sich Blum hochzufrieden. Ihre Befürchtung, der Raum könnte durch den helleren Boden zu kalt wirken, habe sich als unbegründet erwiesen. „Und natürlich ist der neue Boden viel einfacher zu reinigen“, freut sie sich. Die Mediatheksleiterin lobt rückblickend nicht nur die mit der Maßnahme betrauten Handwerker, sondern auch den Werkhof, der beim Aus- und Wiedereinräumen des Untergeschosses kräftig mit angepackt habe.

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