Efringen-Kirchen Hilfe für Rumänien

Die Oberbadische
 Foto: Hans-Ulrich Fiedler

Mappach -  „Schön, dass wir uns endlich wieder sehen können“, begrüßte der Vorsitzende der Regio Rumänienhilfe Martin Fingerle die Besucher des Jahrestreffens, das nach drei Jahren erstmals wieder stattfand.

Ganz besonders hieß er den Ehrenvorsitzenden Mark Walker willkommen, der über dreißig Jahre an der Spitze der Rumänienhilfe stand und jetzt in Amerika wohnt. Walker übernahm den geistlichen Impuls des Abends in der Kirche in Mappach.

Da die letzten beiden Jahrestreffen ausgefallen sind, konnte das 30-jährige Bestehen nicht gefeiert werden. Aus diesem Anlass hatte Hermann Zeh, Mitarbeiter der ersten Stunde, eine Dokumentation erstellt, die er jetzt nachträglich vorstellte. Er erinnerte daran, dass 1990 nur ein einmaliger Hilfstransport geplant war. Daraus entwickelte sich eine Organisation, die rund sechshundert Transporte nach Rumänien und weitere hundert in andere Länder durchgeführt hat.

Hilfsgüter und Arbeitseinsätze

Nicht nur Hilfsgüter wurden geliefert, sondern auch Arbeitseinsätze und Gottesdienste wurden abgehalten. Dabei sind Beziehungen und echte Freundschaften entstanden. Der Vortrag von Hermann Zeh leitete über zur großen Frage des Abends: Wie geht es weiter? Das Lager in Hertingen muss zum Jahresende geräumt werden. Nicht nur die Fahrzeuge sind in die Jahre gekommen, auch die Mitarbeiter werden immer älter. Daher werden neue Helfer gebraucht. Immer wieder unterstützen Jugendgruppen die Arbeit im Lager und das Beladen der Sattelschlepper.

Aber es werden auch engagierte Mitarbeiter mit Tagesfreizeit für vielfältige Arbeiten gesucht. Ohne weitere tatkräftige Unterstützung ist der Fortbestand der Regio Rumänienhilfe gefährdet.

Weitere Informationen: Wer mitarbeiten möchte, kann sich per E-Mail an info@romhelp.org melden und informieren.

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