Efringen-Kirchen Hochwasserschutz, Rathaus und Mauer noch aktuell

Auf die Sanierung des Rathauses warten die Mappacher bereits seit zwei Jahren.Foto: Saskia Scherer Foto: Weiler Zeitung

Mappach (aje). Stillstand herrscht in vielen Ortschaften, so auch in Mappach. Der Frust darüber ist im Mappacher Ratsrund groß, denn die bereits in den vergangenen Jahren genehmigten Bauvorhaben werden um ein weiteres Jahr verschoben.

„Wir melden für die Mittelanwendung 2020/2021 genau die gleichen Maßnahmen erneut an“, teilte Ortsvorsteher Helmut Grässlin mit. Auf der Mappacher Liste stehen erneut die Sanierung des Rathauses sowie der Bau der Friedhofsmauer und der Hochwasserschutz. „Natürlich betrifft das nicht nur uns, sondern alle und es ist momentan schwierig“, hob Grässlin hervor.

Maßnahmen bereit für die Umsetzung

Dennoch warten die Mappacher bereits seit 2019 auf die Sanierung des Rathauses. 2019 war die Sanierung im Haushaltsplan auf 127 000 Euro veranschlagt worden und ein Jahr später auf 200 000 Euro. Zu den Maßnahmen am Rathaus gehören die Erneuerung der elektronischen Anlagen und der Brandschutz. „Das ärgerliche daran ist, dass das Rathaus leer steht und die Kosten trotzdem weiterlaufen. Über die Miete könnten wir aber wieder Einnahmen für unseren Ort generieren“, erklärte Grässlin und fügte hinzu: „Für 2021 werden wir noch sehen, was daraus wird.“

Neben der Sanierung soll der Friedhof eine neue Mauer erhalten. Der Betrag sei laut Grässlin relativ niedrig. Für 10 000 bis 15 000 Euro soll der Mappacher Friedhof eine neue Umrandung erhalten. Grässlin hatte gehofft, die Maßnahme über den Bauhof abzuwickeln. „Wir haben alles auf Papier, aber noch nichts ist umgesetzt.“ Eigentlich hätte auch die Mauer im Zuge der Errichtung eines neuen anonymen Gräberfelds umgesetzt werden sollen, doch bei der Umsetzung des Gräberfelds wurde die Mauer nicht berücksichtigt. „Das neue Gräberfeld sieht schön aus, nur fehlt nur noch die Mauer“, sagt Grässlin.

Ortschaftsrat gibt Hoffnung nicht auf

Auch der Schutz vor Starkregen betreffe nicht nur Mappach, sondern auch alle anderen Ortschaften. „Zum Glück ist dieses Jahr bisher der Niederschlag nicht so hoch ausgefallen. Dennoch stehen die konkreten Maßnahmen bereits“, schildert Grässlin. Ein Bypass am Brandweiher soll für einen besseren Abfluss des Regenwassers sorgen.

Auch wenn es in der Mai- Sitzung des Gemeinderats geheißen hat, dass angefangene Baumaßnahmen umgesetzt werden, setzt der Ortschaftsrat seine volle Hoffnung auf nächstes Jahr, „auch wenn wir schon wissen, dass es auch dann schwierig wird“, so Grässlin.

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