Efringen-Kirchen Hoffen auf wärmeres Wetter

Die niedrigen Temperaturen wurden vor allem für junge Anlagen ein Problem. Mit besserem Wetter wird auch die Entwicklung in den Reben wieder Fahrt aufnehmen. Foto: Alisa Eßlinger

Rebland. Durch die niedrigen Temperaturen sei die Rebenentwicklung praktisch stehen geblieben, teilt Hansjörg Stücklin mit. Der Weinbauberater hat sich inzwischen einen detaillierten Überblick darüber verschafft, welche Schäden die frostigen Nächte nach Ostern in den Reben im Markgräflerland angerichtet haben.

Große Bandbreite der entstandenen Schäden

„Die Bandbreite ist sehr groß. Früh austreibende Sorten in frühen Lagen verzeichnen besonders hohe Schäden“, legt Stücklin dar. Besonders schlimm habe es den Raum Batzenberg getroffen, im nördlichen Rebland, zwischen Müllheim und Schliengen sehe es hingegen schon weniger gravierend aus.

Noch besser sei das südliche Rebland davongekommen. „Lediglich die frühen Lagen von Blansingen, Kleinkems und Istein zeigen ebenfalls deutliche Schäden“, hat der Weinbauberater festgestellt. Welche Auswirkungen die tiefen Temperaturen der vergangenen Tage mit sich gebracht haben oder noch bringen werden, sei derzeit noch schwer zu beurteilen. „Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass minus drei Grad Celsius nicht spurlos an den noch intakten Knospen vorbeigegangen sind“, glaubt Stücklin.

Im Lauf der Woche höhere Temperaturen

Grundsätzlich müsse man nun erst mal abwarten. Eine hochdruckbestimmte Wetterlage soll in den kommenden Tagen zu steigenden Temperaturen mit geringer Niederschlagswahrscheinlichkeit führen. „Damit wird die Entwicklung der nicht frostgeschädigten Triebe langsam vorankommen“, blickt Stücklin voraus.

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