Efringen-Kirchen Humorvolles Duell der Chöre

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Gaben eine tolle Vorstellung: Scat’n Types aus Egringen. Foto: sc

Scat’n Types treffen „Vokalisatoren“.

„In jeder Frau steckt ein Stück Hefe“ – mit diesem Lied präsentierten sich die Sängerinnen gleich zu Beginn. Den Zuhörern in dem dicht besetzten Saal war dieser witzige Song bekannt. Begeisterter Applaus wurde gespendet. Unter der Leitung von Dirigentin Tracey Webb-Kolbinger zeigten sich die Sängerinnen gesanglich selbstbewusst, keck und voller Energie. Das unterhaltsame, abwechslungsreiche Liedgut kam bestens an. Mit einer speziellen Choreographie zu jedem Song unterstrichen die Sängerinnen einmal mehr dessen Inhalt.

„Für Frauen ist das kein Problem“ hieß es nach dem humorvollen Einstieg. Den Spaß am „Frau sein“ unterstrichen die Damen mit passender Gestik. Es folgten als Gäste die „Vokalisatoren“, ein achtköpfiger Männerchor aus Nimburg. Mit „Frauen sind anders“ und Herbert Grönemeyers „Männer“ erfreute der A-Capella-Chor die Gäste. Was passiert, wenn es mal nicht so gut läuft in der Beziehung, besangen die Männer in „Geh dorthin, wo der Pfeffer wächst“. Das Volkslied „Sah ein Knab ein Röslein stehen“ begann traditionell. Doch nur wenige Takte später ging es weiter mit „Sah ein Knab einen Daimler stehen“.

Überraschende Wendungen, witzige und lustige Texte, das zeichnete die „Vokalisatoren“ aus. Ob es um „Der Löwe schläft heute Nacht“ oder um den Nebenbuhler des Mannes im Bett einer Frau, den Teddybär, ging – es wurde nie langweilig, den Männern zuzuhören. Die Sänger ernteten lang anhaltenden Applaus für ihren Vortrag.

Den zweiten Teil des Konzertes gestalteten die „Scat’n types“ mit einem harmonischen Lied, das den „Sound einer Stimme“ vermittelte. Swingend, jazzig – auch das können die Sängerinnen. Bezaubernd dargebracht wurde in französischer Sprache das bekannte Lied aus dem Film „Die Kinder des Monsier Mathieu“. Der Chor, in dem auch sehr junge Frauen eingebunden sind, überzeugte in jeder Hinsicht, sowohl stimmlich, als auch mit dem gesamten Auftritt.

.Auf „Es lebe das Leben“, vital und stimmlich harmonisch vorgetragen, folgte „Chili con carne“. Hier standen die Sängerinnen mit entsprechenden Kochutensilien auf der Bühne. Dieses Lied forderte das Publikum als Zugabe, die gerne gewährt wurde. Der Clou im Anschluss: Es wurde echtes „Chilli con carne“ serviert.

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