Efringen-Kirchen Keine Liste in Wintersweiler

Sie erklärten ihre Bereitschaft, für den Wintersweiler Ortschaftsrat zu kandidieren: (v.l.) Reinhold Hofmann, Tamara Braun, Joelle Kammerer, Thomas Näger, Uwe Höferlin, Helmut Vormann und Oliver Dießen-Martin. Nicht auf dem Foto ist Markus Gütlin. Foto: Reinhard Cremer

Wintersweiler - Nach Istein und Egringen bezog jetzt auch Wintersweiler Position zur Wahl für den Ortschaftsrat im Mai. Anders als in den beiden genannten Orten wird allerdings in Wintersweiler keine Kandidatenliste aufgestellt.

Darauf einigte man sich anlässlich einer am Mittwoch veranstalteten Informationsversammlung im Wintersweiler Rathaus. Ortsvorsteher Hansjörg Obermeier bezeichnete dieses Vorgehen als das „demokratischste“.

Ganz ohne Kandidatennennung wird es allerdings auch in Wintersweiler nicht ablaufen. Nur wird es auf den Wahlzetteln keine bereits eingetragenen und nur noch anzukreuzenden Kandidaten geben. Wohl aber wird der Ortschaftsrat ein Infoblatt mit den Namen derer an die Haushalte im Dorf verteilen, die sich bis dahin bereit erklärt haben, für den Ortschaftsrat zu kandidieren.

Vier Ortschaftsräte treten wieder an

Von den sechs Ortschaftsräten werden sich auf jeden Fall vier wieder zur Wahl stellen.

Hansjörg Obermeier hatte bereits im Vorfeld angekündigt, für kein Gremium mehr kandidieren zu wollen. Hans­peter Buck hatte verlauten lassen, dass er, sollten sich genügend Kandidaten für den Ortschaftsrat melden, ebenfalls nicht mehr kandidieren werde. Für den Gemeinderat und für den Kreistag stehe er aber dennoch zur Wahl.

Neben den erneut kandidierenden Ortschaftsräten Markus Gütlin, Reinhold Hofmann, Joelle Kammerer und Thomas Näger meldeten bei der Versammlung Tamara Braun, Oliver Dießlin-Martin, Uwe Höferlin und Helmut Vormann ihre Kandidaturabsichten an. Der Ortsvorsteher bedankte sich bei ihnen für ihr gezeigtes Engagement.

Für die Wahl verfügen die Wintersweiler Wähler über sechs Stimmen. Anders als berichtet, gibt es bei nur einer Liste keine Möglichkeit der Stimmenhäufung auf einen Kandidaten (Kumulierung). Das sei, wie von der Wahlleitung bestätigt, erst bei der Existenz mehrerer Listen nebeneinander möglich. Gleiches gilt für das Panaschieren, also die Möglichkeit bei Personen-Mehrstimmwahlsystemen mit freier Liste, seine Stimmen auf Kandidaten verschiedener Listen zu verteilen.

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