Efringen-Kirchen Kitas sind wieder geöffnet

Die Kitas in der Gemeinde Efringen-Kirchen sind wieder geöffnet. Foto: sba

Efringen-Kirchen (ilz). Die Kitas in Efringen-Kirchen können unter Einhaltung spezieller Hygienemaßnahmen wieder ihre Türen öffnen. Vollständig geschlossen waren sie aber auch in den vergangenen Wochen und Monaten nicht, denn für die Eltern bestand weiterhin die Möglichkeit, ihre Kinder in die Notbetreuung zu geben.  Diese wurde laut Nicole Fischer, Kindergartenbeauftragte der Gemeinde Efringen-Kirchen, rege genutzt. Zwischen 50 und 70 Prozent der Eltern in Efringen-Kirchen nahmen das Angebot für ihren Nachwuchs wahr.

Betrachtet man diese Zahlen, erscheint die Rückkehr zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen zunächst kein so großer Einschnitt zu sein. Der Eindruck täuscht jedoch, betont Fischer. Denn man müsse beachten, dass sämtliche Kinder nun wieder täglich in die Kitas kommen können, während die Notbetreuung von den Eltern nur an jenen Tagen in Anspruch genommen werden konnte, an denen es für sie keine Möglichkeit gab, die Kinder zu Hause zu behalten.

Strenges Hygienekonzept

In den Kitas gilt weiterhin ein strenges Hygienekonzept, berichtet Fischer. Die Gruppen bleiben unter sich und sie werden von einer fest zugewiesenen Erzieherin betreut. Damit verhindert man sowohl bei den Kindern als auch bei der Belegschaft Durchmischungen. Darüber hinaus werden die Räume regelmäßig gelüftet und die Hände entsprechend den Vorgaben desinfiziert. „Zudem dürfen die Eltern die Einrichtungen nicht betreten“, erklärt Fischer, dass die Kinder am Eingang von den Erzieherinnen in Empfang genommen werden.

Für das Personal – und auch für die Kindergartenbeauftragte – stelle sich die Rückkehr zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen als ziemlich kurzfristige Aktion dar, berichtet Fischer. Gleichzeitig weiß sie: „Es ist natürlich auch immer die Frage, aus welcher Perspektive man es sieht.“ So sei es aus Sicht der Eltern längst höchste Zeit gewesen, zum Regelbetrieb zurückzukehren.

Vor dem Hintergrund der laufenden Debatte über Testungen und Impf-Termine hätte sich aus Sicht der Verwaltung jedoch eher ein späterer Zeitpunkt – zum Beispiel der 1. März – als Termin für die Wiedereröffnung angeboten. Hinzu komme, so Fischer, dass die Öffnung der Kitas und das gleichzeitige Fortbestehen der übrigen Lockdown-Maßnahmen gerade für das Personal zu schwer nachvollziehbaren Situationen führe. Eine Erzieherin komme etwa künftig wieder täglich mit Kindern aus zahlreichen Haushalten in Kontakt, während die Treffen im privaten Umfeld weiterhin auf eine einzige Person beschränkt bleiben.

Man müsse sich mit einer Situation arrangieren, auf die man letztlich wenig Einfluss nehmen konnte, weil die Entscheidungen auf übergeordneter Ebene getroffen worden sind, legt die Kindergartenbeauftragte dar.

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