Efringen-Kirchen Lange mit viel Herzblut und Tatkraft engagiert

Die Medaille erhielt Franz Kiefer von Landrätin Marion Dammann. Foto: Michael Werndorff

Istein (wer). Ob Bürgerbus Efringen-Kirchen, Lehrpfade in Istein, das langjährige Engagement in Vereinen und politischen Gremien: Franz Kiefer hat sich mit viel Herzblut und Tatkraft für die Menschen in der Region eingesetzt, zahlreiche Projekte ins Rollen gebracht und die Gemeinde Istein in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend mit geprägt und vorangebracht.

Dem FDP-Mann aus Istein wurde dafür von Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Staufermedaille verliehen. Die Übergabe nahm Landrätin Marion Dammann in der jüngsten Kreistagssitzung am Mittwochabend in Schopfheim vor.

Einer, der zupackt

Er sei jemand, der zupacke, und nicht nur in Istein „ebbis“ mache, dankte Dammann dem gebürtigen Zeller, von dessem außergewöhnlichen Engagement sehr viele Bürger profitierten. Solch eine Tatkraft sei in jeder Gemeinde erforderlich, befand die Landrätin.

Ab 1989 Gemeinderat in Efringen-Kirchen, fünf Jahre später Ortschaftsrat in Istein und Kreisrat ab 2009 –­ Kiefer habe seine alten Aufgaben auch bei der Übernahme neuer Ämter nie aufgegeben. Alle Stellen habe er dabei geprägt und zahlreiche Projekte angestoßen und umgesetzt. So zum Beispiel den Bürgerbus Efringen-Kirchen, wofür im Jahr 2018 der Deutsche Nachbarschaftspreis verliehen wurde.

Zahlreiche Sanierungen und Erschließungen fielen ebenfalls auf Kiefers Konto, der stets mit Herzblut dabei sei. „Er hat die Lebensqualität von Einheimischen und Gästen erhöht“, sagte Dammann.

Gestärkt habe er auch die Beziehung zur französischen Partnergemeinde Rosenau, die bis 1791 zu Istein gehörte. Über Grenzen hinweg seien Freundschaften entstanden, was ihm ein großes Anliegen gewesen sei. Kurzum: Kiefer packe an, wo es notwendig ist. „Er ist sich für eine Arbeit nie zu schade, ihm geht es dabei immer um die Sache.“ Dabei sei er nahe an den Menschen und suche stets nach Lösungen.

„Auch in der Politik zeigte sich Kiefer stets verbindlich, konstruktiv und verlässlich“, betonte die Landrätin.

Kiefers Dank galt seinen Freunden, politischen Weggefährten und Mitarbeitern in der Ortsverwaltung – vor allem aber seiner Familie, die ihm stets den Rücken freigehalten habe.

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