Efringen-Kirchen Menschen die Hand reichen

Weiler Zeitung
Der gewählte Vorstand des neu gegründeten Vereins LeNa Efringen-Kirchen: Kassenwartin Irene Trimpin-Riesterer, Schriftführerin Gabriele Lehmann, Vorsitzende Susanne Teichmanis, stellvertretende Vorsitzende Sonja Pagenkopf und die Beisitzer Gerhard Kienle und Karl Rühl (von links) Foto: Joachim Pinkawa

Efringen-Kirchen hat einen neuen Verein. Am Mittwochabend fand in der TuS-Vereinsgaststätte die Gründungsversammlung von „Lebendige Nachbarschaft Efringen-Kirchen“ (LeNa EK) statt.

Von Joachim Pinkawa

Efringen-Kirchen. Zur Gründungsversammlung hatte das LeNa-Organisationsteam mit Gabriele Lehmann, Christiane Breuer, Sonja Pagenkopf, Gerhard Kienle, Karl Rühl und Horst Wiedemann eingeladen. Der demografische Wandel erfordere ein Umdenken auch im dörflichen Raum, skizzierte Lehmann das Vereinsziel. Einige zentrale Themen dabei: Nahversorgung und Mobilität einer alternden Gesellschaft, neue Formen des sozialen Miteinanders und die Entlastung von Familien, die Berufstätigkeit, Kindererziehung und Pflege von Familienangehörigen bewältigen müssen.

Soziales Miteinander stärken

Der Vereinsgründung liegt die Analyse zu Grunde, dass es in Efringen-Kirchen mehr alte Menschen gibt, die nicht mehr im Job stehen, aber aktiv sein wollen. Diese zunehmende Zahl der Rentner wolle sich für das Gemeinwohl engagieren, sich mit ihren Erfahrungen einbringen und das gesellschaftliche Miteinander voranbringen, sind sich die Vereinsgründer sicher. In der Satzung heißt es daher zum Zweck des Vereins unter anderem, dass das bürgerschaftliche Engagement gefördert werden soll.

Um dem Satzungszweck nachzukommen, geraten zu unterstützende hilfsbedürftige Menschen in den Blick. Genannt wird in diesem Zusammenhang auch der Aufbau und Betrieb einer Begegnungsstätte mit Angeboten, die sich an verschiedene Gruppen wie Senioren, junge Familien, alleinerziehende Mütter und Väter richten. Auch die Vermittlung von Lern- und Lesepaten, Betreuung außerhalb der Schul- und Kindergartenzeiten, Hausaufgabenhilfe, die Schaffung von Entlastungsangeboten für Familien in allen Lebenslagen und die Hilfe für Senioren werden genannt. Das zentrale Ziel hier: Sie sollen so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld bleiben und selbstbestimmt am gemeinschaftlichen Leben teilhaben können.

Beteiligung erwünscht

Von den 17 Anwesenden erklärten 15 ihre Bereitschaft zum Vereinsbeitritt und stimmten der Vereinssatzung einstimmig zu. Damit gelten auch die Voraussetzungen für die Anerkennung der Gemeinnützigkeit als gegeben.

Bürgermeister Philipp Schmid begrüßte die Vereinsgründung als Vollendung einer seit mehreren Jahren bestehenden Idee und wies auf die Bedeutung der „gegenseitigen Unterstützung von Jugend bis Senioren“ in der Gemeinde hin. Allen gemeinsam war abschließend die geäußerte Hoffnung, „dass möglichst viele Menschen in der Gemeinde mitmachen und der Verein eine möglichst breite Basis in der Bevölkerung bekommt“.

Der Vorstand

Gewählt wurden die evangelische Kirchenjuristin Susanne Teichmanis zur Vorsitzenden und Sonja Pagenkopf als ihre Stellvertreterin. Weitere Vorstandsmitglieder wurden als Schriftführerin Gabriele Lehmann und als Kassenwartin Irene Trimpin-Riesterer. Kassenprüfer sind Helmut Wiedemann und Karl-Friedrich Hess und Beisitzer Gerhard Kienle sowie Karl Rühl.

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