Efringen-Kirchen Neue Ideen und Kooperationen

Schüler und ältere Mitbürger sollen zusammengebracht werden und voneinander lernen, so eine Idee der Senioren-Aktionsgruppe in Efringen-Kirchen. Symbolbild: sba Foto: Weiler Zeitung

Die Senioren-Aktionsgruppe in Efringen-Kirchen ist nach ihrem Treffen am Donnerstagabend ein gutes Stück weiter. Ergebnisse wurden vorgestellt und neue Projekte ins Auge gefasst. Man will sich nun über die Arbeit in anderen Gemeinden informieren und – falls möglich – Schüler in die Seniorenarbeit mit einbeziehen.

Von Ingmar Lorenz

Efringen-Kirchen. Eine wichtige Arbeitsgrundlage für das weitere Vorgehen der Gruppe, in der Vertreter verschiedener Institutionen für die Belange der Senioren in Efringen-Kirchen zusammenarbeiten, ist die Liste, die in der Sitzung vorgestellt wurde. In ihr sind alle bereits bestehenden Angebote für Senioren in der Gemeinde und ihren Ortsteilen aufgeführt.

Helmut Wiedemann stellte die erfassten Angebote vor, welche die Gruppe in den vergangenen Wochen zusammengetragen hatte. Zusammengelaufen waren die Fäden dabei bei Initiator Karl Rühl, erklärte Wiedemann. Die Liste umfasst die Angebote, die Veranstaltungsorte, die Zeiten und die Anbieter der Veranstaltung in den jeweiligen Ortsteilen.

Wiedemann sprach sich während der Vorstellung dafür aus, nur Angebote in der Liste zu belassen, die zum einen regelmäßig – etwa wöchentlich oder monatlich – stattfinden und die zudem an keine Voraussetzungen wie etwa eine Vereinsmitgliedschaft gebunden sind. „Wir müssen uns auf das Wesentliche beschränken.“

Deutlich wurde zudem, dass die Liste nicht statisch sein soll, sondern bei Bedarf erweitert werden könne. „Die Liste lebt“, brachte es Rühl auf den Punkt.

Mit ihr hat die Gruppe einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht, denn die Erfassung des Ist-Zustands in Sachen Senioren-Angeboten in der Gemeinde war bislang eines der größten Anliegen aller Beteiligten.

Infos aus Eichstetten und Fröhnd

Daneben blickte die Gruppe aber auch auf das künftige Vorgehen. Zunächst steht eine Informationsfahrt nach Eichstetten am Kaiserstuhl auf dem Programm, die Marlies Billich maßgeblich mit initiert hat. Dort will man sich aus erster Hand über das Konzept der sorgenden Gemeinde informieren.

In dieselbe Richtung geht die von Anja Schaffhauser angeregte Einladung der Fröhnder Bürgermeisterin Tanja Steinebrunner. Sie habe sich bereit erklärt, das in Fröhnd erfolgreiche Konzept der Bürgerhilfe zu erläutern.

Gleich mehrere Ideen brachte in der Sitzung zudem Christiane Breuer aufs Tapet. Es gebe verschiedene Möglichkeiten, Senioren aktiv an Angeboten zu beteiligen. So könne man etwa eine Veranstaltung ins Auge fassen, bei der nicht für, sondern mit Senioren gekocht wird.

Auch könne man beispielsweise die Egringer Volkstanzgruppe fragen, ob sie Veranstaltungen anbieten könne, bei denen die älteren Leute selbst mit tanzen.

Mit Begeisterung wurde in der Runde zudem die Idee aufgenommen, eine Zusammenarbeit mit dem Schulzentrum anzustreben. Die Idee: Die Schüler können den Senioren den Umgang mit technischen Geräten vermitteln. Dadurch würden nicht nur die Senioren in Sachen Handy, Tablet und Co. geschult, sondern es könne auch ein generationenübergreifender Austauch stattfinden. „Die Senioren und die Schüler könnten längerfristig dann auch über andere Dinge ins Gespräch kommen“, zeigte sich Wolfgang Martin von der Idee angetan.

Die Gruppe wird nun einen Termin mit der Fröhnder Bürgermeisterin vereinbaren und Kontakt mit dem Schulzentrum aufnehmen. Auch werde geprüft, ob man gegebenenfalls bereits einen Antrag auf Fördergelder stellen kann. Die Suche nach einem neuen Übungsleiter für die Seniorengymnastik des DRK steht darüber hinaus weiterhin ganz oben auf der Prioritätenliste.

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