Bis zur Eröffnung wird es wohl noch etwas dauern, aber die Konzeption der neuen Dauerausstellung im Museum „Alte Schule“ nimmt Gestalt an. Einen Vorgeschmack darauf sollen die Besucher im Vorfeld im Kunstraum bekommen.

Von Ingmar Lorenz

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Efringen-Kirchen. Museumsleiterin Maren Siegmann hat alle Hände voll zu tun, denn die neue Dauerausstellung soll große Teile der örtlichen Geschichte abdecken. Und das heißt im Fall von Efringen-Kirchen eine Zeitspanne, die bis in die Steinzeit zurückreicht. „Im Moment bin ich dabei, die Urkunden zu sichten“, berichtet die Museumsleiterin. Es würden Exponate ausgewählt, Digitalisate bestellt und Reproduktionen angefertigt. Wobei es stets auch gelte, das Budget im Auge zu behalten.

Zudem gehe es beim Sichten des Materials darum, bestimmte interessante Geschichten auszuwählen, die repräsentativ für eine bestimmte historische Entwicklung sind. Die neue Dauerausstellung wird aber noch eine weitere wichtige Veränderung mit sich bringen: „Alle Ortsteile sollen sich wiederfinden“, betont Siegmann. Schließlich ließen sich auch in den Ortsteilen spannende Geschichten finden.

Wichtig ist derzeit zudem, dass Leihgaben – spezielle jene im Kunstraum – zurückgegeben werden. „Wenn der Kunstraum dann leer ist, wird dort eine Vorschau auf die Dauerausstellung eingerichtet“, erklärt Siegmann. Auf diese Weise könne man erkennen, ob die Art der Ausstellung bestimmter Objekte in der Praxis funktioniere, oder ob noch etwas verändert werden muss. Zudem könne man auf diese Weise bereits Rückmeldungen sammeln und diese noch in die finale Gestaltung der Dauerausstellung einfließen lassen.

Bis es aber soweit ist, fällt im Museum noch viel Arbeit an – und nicht nur wissenschaftliche, sondern auch ganz praktische, wie Siegmann berichtet. So müssen beispielsweise die Wände gestrichen oder das Modell des Jaspis-Bergwerks wieder auf Vordermann gebracht werden. Um Letzteres kümmert sich derzeit der Förderkreis, so die Museumsleiterin.