Efringen-Kirchen Pro Prozentpunkt ein Mehraufwand von 153 000 Euro

pd
Der Bauhof entfernt Laub und mäht Gras auch auf dem Friedhof. Foto:  

Friedhofspflege, Hinweise des Kreisbaumeisters und Umlage-Erhöhung sind Mitteilungsthemen der Verwaltung.

Bürgermeisterin Carolin Holzmüller hat im Gemeinderat zur Friedhofspflege mitgeteilt, dass die Standsicherheitsprüfung im Frühjahr erfolgt ist. Die Mäharbeiten und die Unkrautbekämpfung werden im Rahmen der Mährunden durch die Ortsteile gemacht.

„Dies sorgt für eine effiziente Nutzung der Kapazitäten des Werkhofs“, betont Holzmüller. Je nach Witterung, also wenn beispielsweise wie dieses Jahr viel Regen fällt, käme es zu mehr Aufwuchs, was je nach Kapazitäten des Werkhofs berücksichtigt wird.

Jedoch räumt die Bürgermeisterin ein, dass aufgrund von Personalmangel im Werkhof es dieses Jahr zusätzlich zu Verzögerungen kam. „Wir sind bemüht eine Balance zwischen Ansprüche aus der Bürgerschaft, aktueller Witterung und Kapazitäten des Werkhofs zu finden“, versichert sie.

„Der neue Kreisbaumeister Eddi Mutter hat sich vorgestellt und uns zum Verfahrensablauf bei Bauvorhaben Hinweise gegeben“, berichtet Holzmüller weiter. Bei Anträgen im vereinfachten Verfahren werden Stellplätze beziehungsweise deren Nachweis nicht geprüft. Ein Einvernehmen oder die Zustimmung durch den Technischen Ausschuss darf nicht an Bedingungen geknüpft sein.

Jedoch betont die Bürgermeisterin: „Bei der Ablehnung durch den Technischen Ausschuss ist ein Ablehnungsgrund mitzuteilen.“ Die Hinweise des Kreisbaumeister gelten auch für die Stellungnahmen der Ortschaftsräte.

Zur geplanten Erhöhung der Kreisumlage verweist Holzmüller auf die Presseberichte. „Hierzu möchte ich das Gremium informieren, dass jeder zusätzliche Prozentpunkt der Kreisumlage einen Mehraufwand von 153 000 Euro bedeutet“, verdeutlicht sie. Der Gemeinderat werde dies bei der Haushaltsplanung berücksichtigen und entsprechend weitere Einsparungen oder Mehreinnahmen diskutieren müssen.

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