Efringen-Kirchen - Zu den jüngst am Bahnhof Efringen-Kirchen abgestellten Gefahrgutzügen haben sich nun auch FDP-Bundestagsabgeordneter Christoph Hoffmann sowie SPD-Landtagsabgeordneter Rainer Stickelberger geäußert.

Bereits bei einem ähnlichen Vorfall vor sechs Monaten habe sich Hoffmann vor Ort ein Bild von der Situation gemacht, heißt es in einer Pressemitteilung. Hoffmann habe im Anschluss mehrfach versucht, einen Termin mit dem Vorstand der DB zu vereinbaren, allerdings erfolglos.

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„Die Deutsche Bahn muss umgehend aufgefordert werden, das widerrechtliche Abstellen von Gefahrgut-Güterzügen zu unterlassen. Die Sicherheit der Anwohner muss gewährleistet sein“, wird Hofmann in der Mitteilung zitiert. Der Abgeordnete werde den jüngsten Vorfall zum Anlass für eine Frage an die Bundesregierung nehmen.

SPD-Landtagsabgeordneter Rainer Stickelberger hat sich indes in einem Schreiben an den Konzernbevollmächtigten der DB für das Land Baden-Württemberg gewandt. Die Anwohner am Bahnhof seien mit Recht tief besorgt, zumal es sich nicht um einen Einzelfall handelt, so Stickelberger.

Gerade weil die Bahn jedoch für eine umweltverträgliche Mobilität und den sichereren Transport von Gefahrgütern notwendig und gewollt sei, müsse die DB ihren Anteil dabei leisten, in der Region und vor allem bei den betroffenen Bürgern für Transparenz und Akzeptanz zu sorgen.

Dazu gehöre auch, „diese zwar legale, aber äußerst zweifelhafte und riskante Praxis“ endlich zu beenden.