Efringen-Kirchen Schulzentrum geht in dritte Phase

Vier Klassenzimmer und der Flur des Schulzentrums bekommen neue Elektroinstallationen. Foto: Ingmar Lorenz

Efringen-Kirchen - Der dritte Bauabschnitt der Schulzentrum-Sanierung in Efringen-Kirchen soll in den Pfingstferien beginnen. Im Zuge der Brandschutzertüchtigung wurde nun die Firma „Elektro Wagner“ vom Gemeinderat mit den Elektroarbeiten beauftragt.

Die Elektroinstallationsarbeiten wurden beschränkt ausgeschrieben. Nur zwei gaben ein Angebot zum Eröffnungstermin am 19. März ab. Mit knapp 110 000 Euro war die Firma „Elektro Wagner“ aus Kandern der preisgünstigste Anbieter.

Da die Firma bereits die Elektroarbeiten im ersten und zweiten Bauabschnitt vorgenommen hatte, sei ihre Arbeit bekannt. „Sie besitzen die notwendigen Kapazitäten, die Arbeiten termingerecht auszuführen“, heißt es in der Beschlussvorlage. Auch das begleitende Ingenieurbüro „Elektroberatung Südwest“ habe die Vergabe der Elektroinstallation an die Firma Wagner empfohlen, heißt es weiter.

Firma trägt Mehrkosten

Insgesamt ist die Elektroinstallation in vier Klassenräumen und dem Flur mit rund 110 000 Euro veranschlagt. Im Investitionsplan waren für die Elektroarbeiten etwas mehr als 101 000 Euro eingeplant. Der Gemeinderat wollte wissen, ob mögliche Mehrkosten entstehen können. Der stellvertretende Bauamtsleiter Marc Braun gab Entwarnung: „Es kann sein, dass noch etwas dazukommt, aber momentan ist es unbedenklich.“

Auf die Frage, wer die Mehrkosten übernehmen müsste, antwortete Bürgermeister Andreas Schmidt: „Wenn es mehr kostet, als veranschlagt, ist es das Kalkulationsrisiko des Kaufmanns. Er ist daran gebunden und kann nur in Ausnahmefällen mehr verlangen.“ Auch in der Beschlussvorlage heißt es: „Die Finanzierung ist sichergestellt.“

92 000 Euro einsparen

Laut Investitionsplan können die Mehrausgaben für die Elektroinstallation in Höhe von fast 9000 Euro durch anderweitige Einsparungen im Bauabschnitt III ausgeglichen werden. Zu den weiteren in Auftrag gegebenen Maßnahmen gehören unter anderem Trockenbau-, Schreiner-, Maler-, Sanitär-, Schlosser- und Metallbauarbeiten. Die Kosten für die beauftragten Arbeiten belaufen sich auf etwas mehr als 258 000 Euro.

Da insgesamt Kosten in Höhe von fast 350 000 Euro für alle Maßnahmen des Bauabschnitts III einkalkuliert wurden, geht die Verwaltung davon aus, dass am Ende rund 92 000 Euro eingespart werden können. Die kalkulierten Kosten für Bodenleger-, Fließen- und Maurerarbeiten sowie für die Baureinigung und Möbel sind dabei bereits mit eingerechnet. Bisher wird davon ausgegangen, dass die noch nicht beauftragten Maßnahmen mehr als 26 000 Euro kosten werden.

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