Efringen-Kirchen Unterwegs in Richtung Geselligkeit

Reinhard Cremer
Die erfolgreichevWandergruppe des Musikvereins Istein Foto: Reinhard Cremer

Istein - Nach zweijähriger coronabedingter Zwangspause konnten die Isteiner Drübel am 1. Mai mit dem 50. Volksmarsch erfolgreich an die Märsche der Vergangenheit anknüpfen.

Von Reinhard Cremer

Im Jahre 1971 hatte der erste Volksmarsch stattgefunden. Initiator und lange Zeit auch Organisator war Jürgen Thüring, der es sich nicht nehmen ließ, auch zum Jubiläumsmarsch auf dem Festplatz anwesend zu sein. Von jedem Jahr hatte er Fotos und Presseberichte gesammelt, die Markus Britsche auf einer Stellwand wirkungsvoll zusammengestellt hatte.

Das leicht veränderte Konzept – der Festplatz lag jetzt nicht mehr am Rheinufer, sondern im Ort neben dem Sportplatz und statt drei Kontrollpunkten gab es nur noch zwei – tat der Veranstaltung keinen Abbruch. Die Kontrollpunkte, an denen auch Verpflegung geboten wurde, waren das Weingut Kaufmann in Kirchen und der Obsthof Brändlin in Huttingen.

Teilnehmer beantworten Fragen

Alle teilnehmenden Gruppen erhielten mit der Anmeldung einen Fragebogen, den sie unterwegs ausfüllen konnten. „Wir wollen damit die Teilnehmer animieren, den Blick auch mal von der Strecke auf die Umgebung zu richten,“ begründete Oberzunftmeister Johannes Britsche die Aktion. Und wirklich: Die Fragen hatten es in sich. Wer weiß schon, ohne genau hinzuschauen, wann die Bank am jüdischen Friedhof gestiftet wurde (2010) oder welcher Vogel im von den Natur- und Vogelfreunden aufgehängten Nistkasten Nummer 5 brütet (Wendehals und Star)? Jeder richtig beantwortete Fragebogen wurde mit einem Freigetränk belohnt. Für das Startgeld in Höhe von 2,50 Euro gab es zudem wahlweise noch ein Weinglas mit Motiv oder eine Urkunde.

Musikverein Istein gewinnt den Wanderpokal

Belohnt wurde wie gewohnt auch die teilnehmerstärkste Wandergruppe. Auch in diesem Jahr erhielt der Musikverein Istein mit 25 Teilnehmern den Wanderpokal. Die Bergwacht mit 18 und die Familie Zimmermann mit 14 Personen erhielten ein Weinpräsent.

Nach der Wanderung gab es auf dem Festplatz reichlich Gelegenheit, verlorene Energie mit Flüssigem, unter anderem am Weinbrunnen, und Festem wieder aufzutanken.

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