Efringen-Kirchen Viel zu tun in den Gruppen

Weiler Zeitung
Auch nach dem offiziellen Teil des Treffens des Asylkreises „Fürenand“ gab es noch zahlreiche Einzelgespräche Foto: Philipp Foto: Weiler Zeitung

Efringen-Kirchen (do). Überwältigt ist der Arbeitskreis Asyl „Fürenand“ von der Spendenbereitschaft der Einwohner: Die Kleiderkammer im ehemaligen Isteiner Bahnhof ist gut gefüllt, auch an Spielzeug, Fahrrädern und Möbeln herrscht kein Mangel. Dennoch ist man auf Nachschub angewiesen. Dass es bei der Verteilung auch gerecht zugeht und sich niemand auf Kosten der Schüchternen vordrängt, darauf achtet das Team und die für die Fahrdienste eingetragenen Mitarbeiter durch ein selbst entwickeltes Meldesystem mit Zetteln. Bei der Abgabe der Spenden hätten die Autos durch ganz Istein Schlange gestanden und die Sammelstelle hätte am Abend einem Messie-Chaos geglichen, berichtete Koordinatorin Heike und dankte denen, die in Sonderschichten wieder Ordnung hergestellt hatten.

Großen Beifall gab es für ihre Mitteilung, ein Sportgeschäft aus Weil wolle allen Kindern der Unterkunft nagelneue Sportschuhe schenken. Derzeit werden von „Fürenand“ Bedarf und Schuhgrößen ermittelt.

Viel zu tun gibt es auch in der Gruppe „Handwerk / Kreatives“. Hier berichtete Koordinator Markus von der Wartung der 60 gespendeten Fahrräder, von denen aber einige auch verschrottet werden mussten. Die Resonanz sei groß, Infozettel auf Albanisch und Arabisch helfen bei der Organisation der Ausleihe.

Was sollten die Ehrenamtlichen bei ihren Einsätzen in der GU besonders beachten? „Wir lächeln immer und versuchen gut drauf zu sein, auch wenn wir mal nein sagen müssen“, fasste Markus seine Eindrücke zusammen. Tabea berichtete von Aktionen mit Kindern und Jugendlichen wie Basteln und Spielen. Sogar eine Krabbelgruppe gibt es in der GU. Ein Highlight sei der Besuch des Isteiner Fasnachtsumzugs gewesen, bei dem sich die Bewohner unter Anleitung auch schminken konnten. Die Fotos, die sie dazu zeigte, waren eindrucksvoll.

Die Gruppe Flüchtlingsbegleitung und Patenschaften wird von Chris organisiert, die auch die Einsatzpläne für die Fahrdienste zusammenstellt. Sie berät auch Interessierte, die mitmachen wollen, wo sie sich am besten einbringen können. Koordinatorin für die Organisation und die Homepage ist Lea. Derzeit arbeite man auch an einem Konzept für den Umgang mit Geldspenden, berichtete sie, da vieles, was man brauche, auch über Sachspenden und Sponsoring hereinkommt.

u  Informationen und Kontakt über die Website www.asylkreis-fürenand.de

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